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Goch: Vortrag: Auskiesung und Naturschutz

Goch : Vortrag: Auskiesung und Naturschutz

Es geht weiter auf Graefenthal – wie zum Beispiel hiermit: Der Lichtbildvortrag mit dem Titel "Im Grunde Wasser: Der Niederrhein – Natur und Kulturerbe" möchte dazu beitragen, die großen Veränderungen der Kulturlandschaft im Asperdener Gebiet, sowie deren Folgen für zukünftige Generationen ein wenig ins Bewusstsein zu rücken.

Es geht weiter auf Graefenthal — wie zum Beispiel hiermit: Der Lichtbildvortrag mit dem Titel "Im Grunde Wasser: Der Niederrhein — Natur und Kulturerbe" möchte dazu beitragen, die großen Veränderungen der Kulturlandschaft im Asperdener Gebiet, sowie deren Folgen für zukünftige Generationen ein wenig ins Bewusstsein zu rücken.

Es soll eine Mahnung an die Entscheidungsträger sein, äußerst behutsam mit unserer Natur, Fauna, Flora und unserem noch (!) guten Grundwasser umzugehen. Es werden einige Themen angesprochen, deren wissenschaftliche Grundlagenforschung von enormer politischer und gesellschaftlicher Bedeutung ist.

Das Hauptthema des Vortrags lautet: Kiesgewinnung aus Sicht eines Wirtschaftsbetriebes. Voraussetzung für eine inhaltliche Diskussion auf Augenhöhe sei, dass der Generalverdacht, die Rohstoffgewinnung sei ausschließlich mit schwerwiegenden Eingriffen in die Landschaft verbunden und schade der Umwelt mehr als sie ihr nütze, entkräftet wird. Das Ziel: die Bevölkerung müsse beginnen, die Leistung der Wirtschaftsunternehmen positiv wahrzunehmen.

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Auch wie die Unternehmen das erreichen wollen, verrät der Vortrag: Die Wirtschaftsverbände der Kies- und Sandindustrie waren und sind deshalb bemüht, für die Akzeptanz ihres Tuns in der Bevölkerung, bei Politik und Verwaltung stets erneut zu werben. Sie haben bereits in der Vergangenheit immer wieder auf die Verwendung ihrer Rohstoffe verwiesen, im Bau, in der Industrie und im Privatbereich.

Außerdem haben sie nach eigener Aussage stets auf die Arbeitsplätze und den Wohlstand der Kommunen in Abhängigkeit von den jeweiligen Branchen aufmerksam gemacht. "Wir haben auf attraktive Landschaftsgestaltungen hingewiesen, wir haben auf unsere Zusammenarbeit mit dem Bodendenkmalschutz verwiesen, wir haben zudem zum Ansporn untereinander Rekultivierung- und Kunstwettbewerbe durchgeführt und zugleich die Betriebe zur Besichtigung freigegeben", so die Unternehmen.

Zudem wurde ein Initiativkreis "Zukunft Niederrhein" gegründet. Doch die Sorgen der Bevölkerung konnte offenbar nicht vollständig ausgeräumt werden. Mit dem Lichtbildvortrag möchte die Kiesindustrie weiter um Verständnis bitten. Man wolle den Niederrhein als eine Natur- und Kulturlandschaft von unverwechselbarem Charakter, von Bedeutung und Eigenart, bewahren und fortentwickeln. Schließlich sei der Niederrhein in erster Linie vor allem eines: "Unser aller zu Zuhause".

(RP)