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Vorstand der CDU Goch verjüngt und mit mehr Frauen.

Kommunalpolitik : Stefan Rouenhoff bleibt CDU-Vorsitzender in Goch

Ein Drittel der Vorstandsmitglieder ist weiblich. Dank neu aufgebauter Frauen Union könnten es auf lange Sicht noch mehr werden, hofft der Vorsitzende.

(nik) Obwohl er als Bundestagsabgeordneter viel in Berlin sein muss, ist Stefan Rouenhoff dennoch gerne bereit gewesen, Vorsitzender der Gocher CDU zu bleiben. Als seine Parteifreunde ihn fragten, habe er nicht gezögert, und zwar aus einem einfachen Grund:  „Es gibt so viel zu tun in Goch. Wenn ich durch meine Heimatstadt spaziere, sehe ich einiges, das nicht gut läuft.“ Rouenhoff hat den Eindruck, dass Goch in Sachen Zukunftsfähigkeit hinter Nachbarkommunen zurück bleibt. Mit seinem „tollen, motivierten Team“ wolle er „in einen strukturierten Dialog mit Vereinen und anderen Organisationen eintreten“ und sich für die Stadt einsetzen.  Mit knapp 97 Prozent der Stimmen wurde der 43-Jährige wiedergewählt.

Jünger und weiblicher sei der Vorstand geworden, die Frauen machten inzwischen ein Drittel aus. Da es gelungen sei, die Frauen Union wiederzubeleben, werde sich in diesem Bereich sicher noch mehr tun. Als Stellvertreter stehen Rouenhoff Jeannette Hagdorn, Aard van Heumen und Klaus Völling  zur Seite. Weiter wurden gewählt  Marc Groesdonk als Schatzmeister, Ludger Hendriks als Schriftführer, Julian de Vries als Pressesprecher und Larissa Meder als neue Mitgliederbeauftragte. Beisitzer sind Heinz van Baal, Yvonne Binn, Susanne Eberhard, Claudia Kersting, Stephan Luyven, Berno Rinke, Bärbel Schreiber, Hendrik Tönisen, Rudolf Verhaag und Fabian Zitzke.

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In seiner Rede ging der Vorsitzende auf die Parteiarbeit und die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie ein. Es sei den Gocher Christdemokraten gelungen,  die Mitgliederzahl kontinuierlich zu steigern. Die CDU-Veranstaltungsreihe „Klartext“ soll wieder anlaufen, bei der lokalpolitische Themen mit Bürgern kontrovers diskutiert werden.

Inhaltlich geht es den Gocher Christdemokraten vor allem darum, die Attraktivität der Stadt in den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Freizeit, Tourismus, Wohnen und Gewerbe zu steigern. Leerstände in der Innenstadt, das Aufkaufen vernachlässigter Häuser durch Leiharbeitsfirmen, kein Fortschritt beim Thema Klosterplatz, ein bald verlassener Kaufland-Komplex – alles Probleme, die nach Lösung riefen.