Unternehmerabend der WfG widmet sich Wohnbau in Goch

Wirtschaftsförderung : 1750 Wohnungen entstehen bis 2030

Unternehmerabend der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve am Donnerstag in der Viller Mühle in Kessel.

(RP) In Goch wird derzeit ordentlich gebaut – aber die Aktivitäten müssen noch deutlich anziehen, um dem Bedarf gerecht zu werden, wissen Fachleute. Die Kreiswirtschaftsförderung widmet diesem Thema einen Unternehmerabend: Am Donnerstag, 12. September, 19 Uhr, in der Viller Mühle.

 Sieht man sich die aktuelle Wohnungsmarktstudie des Kreises Kleve für den Zeitraum 2016 bis 2030 an, die vor wenigen Monaten erstellt wurde, so lässt sich feststellen, dass  in der Stadt Goch weitere 1.747 Wohnungen realisiert werden sollen – im gesamten Kreisgebiet bis dahin gut 20.400, teilt die WfG mit. „Wohnungsbau in Goch: Bedarfe – Flächen – Programme“ ist der Unternehmerabend überschrieben. Sind die gewünschten 734 Ein- und Zweifamilienhäuser in diesem Zeitraum denkbar? Kann es bis dahin 255 Etagenwohnungen mehr geben? Über 500 Mietwohnungen sollten frei finanziert sein, 245 weitere öffentlich gefördert sein. Alles dies dürfte in der Viller Mühle zur Sprache kommen, wenn sich Fachleute zum „Bauen in Goch“ mitteilen.

Nach einer einführenden Stellungnahme durch Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers und dem Grußwort von Bürgermeister Ulrich Knickrehm wird es an Wolfgang Jansen sein, den „Wohnungsmarkt in Goch: Bestand – Flächen – Bedarfe“ darzustellen. Natürlich wird der Geschäftsführer der GO! – Die Gocher Stadtentwicklungsgesellschaft auf den Stand der Dinge im Neubaugebiet „Neu-See-Land“ eingehen. Etwa 300 Grundstücke sollen hier bebaut werden bei Größen von 300 bis 900 Quadratmetern.

Der zweite Teil der abendlichen Veranstaltung, für die Andrea Franken aus Uedem-Keppeln die Moderation übernehmen wird, steht ganz im Zeichen zweier Gesprächsrunden.

Zunächst werden sich Stephan Kunz von der NRW.BANK, André Verhoeven von der Verbandssparkasse Goch-Kevelaer-Weeze und Marius Hermsen von der Volksbank an der Niers über den Wohnungsbau und seine öffentliche Förderung als Thema für die Kreditwirtschaft unterhalten. Auch hier dürfte schnell zur Sprache kommen, dass Bauwillige in der Miteinander-Stadt durch das stattliche Flächenangebot geradezu paradiesische Zustände vorfinden – und dies bei Niedrigzinsen, wie es sie in Vergangenheit nie gab.

In der zweiten Gesprächsrunde werden sich Bürgermeister Knickrehm, Kreis-Wirtschaftsförderer Kuypers, Markus Coenen vom gleichnamigen Ingenieurbüro Coenen GmbH und Dominik Bulinski als Stadtbaurat der Stadt Goch austauschen. Der Abend dürfte etwa zwei Stunden dauern und alle jene zufriedenstellen, die sich mit dem Gedanken einer Grundsteinlegung befassen. Der Besuch des Unternehmerabends ist kostenlos.