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Unsere Woche zum Großbrand bei Mühlhoff in Uedem

Unsere Woche : Ein Lob an die Mühlhoff-Männer

Es sind keine leichten Tage, die die 400 Mitarbeiter des Automobilzulieferers gerade durchstehen. Dennoch halten sie zusammen. Geschäftsführung und Betriebsrat gehen vorbildlich voran. Das macht Mut.

Der Großbrand beim Automobilzulieferer Mühlhoff am vergangenen Sonntag in Uedem hat die Region in dieser Woche bewegt. Warum? Weil 400 Mitarbeiter um ihre Arbeitsstelle fürchten. Weil zuerst nur vermutet, jetzt aber offiziell bestätigt wurde, dass der oder die Täter sich nicht nur auf dem Betriebsgelände, sondern auch in den Produktionsanlagen ausgekannt haben. Das ist ein Schlag in die Magengrube. Für alle Mitarbeiter und Entscheider, die nach Jahren der Krise gehofft und geglaubt haben, dass es nun endlich wieder bergauf geht mit Mühlhoff, mit dem Unternehmen, mit dem großen Arbeitgeber aus Uedem.

Die gute Nachricht ist, und das muss an dieser Stelle auch einmal betont werden, es geht weiter! Der neue Betriebsleiter Markus Wermers ist gut beraten, so offen und transparent wie möglich mit der für ihn sicherlich nicht leichten Aufgabe umzugehen. Er informiert die Mitarbeiter, er informiert die Presse. Und zwar zeitnah und schnell. Das schafft Vertrauen, das schafft Mut, die Mitarbeiter blicken wieder nach vorne. Halten – wie in den sozialen Medien zu sehen war – Hand in Hand zusammen.

Jetzt ist es Aufgabe der Polizei, den oder die Täter zu fassen und zur Rechenschaft zu ziehen, das Motiv für diesen millionenschweren Brandanschlag herauszufinden. Und auch an dieser Stelle sei gesagt: Die Beamten sind gut beraten, so schnell und so transparent wie möglich die Bevölkerung zu informieren.

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