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Unbekannte brechen in Gocher Jugendzentrum ein und begehen Diebstahl

Kriminalität in Goch : Einbrecher haben es aufs Jugendzentrum Astra abgesehen

Irgendwann zwischen Montag und Dienstag sind Unbekannte ins Astra eingestiegen. Nicht zum ersten Mal wie Isabelle Kascholke, Mitarbeiterin des Jugendzentrums, und die Polizei berichten.

Zum wiederholten Male wurde Anfang der Woche in das Jugendzentrum Astra eingebrochen. Wie die Polizei berichtet, drangen unbekannte Täter in der Zeit von Montag, 16 Uhr, und Dienstag, 6.35 Uhr, durch zuvor zerworfene Scheiben in das Gebäude an der Pfalzdorfer Straße ein. Sie durchsuchten die Räume nach Diebesgut und entwendeten schließlich zwei Spielekonsolen sowie das entsprechende Zubehör.

Wie Isabelle Kascholke, Mitarbeiterin des Jugendzentrums, berichtet, ist dies nicht das erste Mal. Die Polizei bestätigt: Im Jugendzentrum wurde zuletzt im Juli 2019 eingebrochen, gleich zwei Mal. Davor geschahen Einbrüche im Oktober 2018 sowie zweifach im Juni 2017. Kascholke sagt, dass meist „kleine Elektrogeräte“ entwendet werden, deren Transport „einfach“ sei.

Die Einrichtung liegt etwas abgelegen im Gocher Norden, die Umgebung ist nur spärlich beleuchetet, das nächste Wohnviertel mehrere 100 Meter entfernt. Das begünstige Taten wie diese, so sind sich Kascholke und eine Sprecherin der Polizei Kleve einig.

Unterstrichen wird die Annahme durch den Tathergang: Die Unbekannten warfen mit Backsteinen gleich zwei Fenster – eines an der Vorder- und eines an der Rückseite des Gebäudes – ein, ohne dabei bemerkt zu werden. Sie durchsuchten die Zimmer, randalierten in den Büroräumen. Und gerade dort liege das Problem, sagt Kascholke. Der Diebstahl sei zwar eine finanzielle Belastung, schlimmer seien jedoch die Auswirkungen der Tat: Die Räume sind verwüstet und die Scherben der zerschlagenen Scheiben eine Gefahr für die Besucher. „Wir müssen die Kinder schützen“, erklärt die Mitarbeiterin. Daher stehen nach jedem Einbruch intensive Aufräumarbeiten an, damit niemand im Nachhinein noch verletzt würde.

Im aktuellen Fall konnten die Arbeiten noch am Dienstagmittag, nachdem die Polizei die Spuren am Morgen gesichert hatte, vorgenommen werden. Zu Einschränkungen im Betrieb kam es daher nicht.

Kascholke hofft auf eine baldige Aufklärung der Tat und kündigt an: Die Sicherheitsmaßnahmen in der Einrichtung werden weiter ausgebaut. Die Polizei bittet derweil um Mithilfe der Bevölkerung. Die Tatzeit wird auf Montag, 16 Uhr, bis Dienstag, 6.35 Uhr, begrenzt. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen oder Beobachtungen nimmt die Kripo Goch telefonisch entgegen unter 02823 1080.