Uedemer Schachklub: Frauen am Brett

Uedem : Uedemer Schachklub: Frauen am Brett

Fünf Seniorenmannschaften und zwei Jugendteams bewegen in dieser Saison die Figuren.

(RP) Der Motor läuft auf Hochtouren. Fünf Seniorenmannschaften und zwei Jugendmannschaften bewegen in dieser Saison für den Uedemer Schachclub die Figuren. Als wären das noch nicht genug Aufgaben für Turnierleiter Josef Schenk, hat man ihm neuerdings noch eine reine Frauenmannschaft zugewiesen. „Aber das“, so Josef Schenk, „ist eine tolle Sache für unseren Verein und beweist, dass Schach nicht nur eine reine Männerdomäne ist.“

Es ist aber beileibe keine Premiere. Bereits vor genau 40 Jahren präsentierte der Uedemer Schachclub eine reine Damenmannschaft. Die stellte allerdings schon nach nur einem Jahr ihre Tätigkeiten ein. Bliebe heutzutage abwarten, ob „Frau“ diesmal einen längeren Atem hat, so der Verein.

Ein Drittel der laufenden Saison ist schon abgespult. An der Zeit zu erfahren, was die Mannschaftsführer vom bisherigen Abschneiden ihrer Teams halten. Lars Günther, 1. Mannschaft, Verbandsliga 1: „Nominell zählen wir zu den Aufstiegskandidaten. Nach nur zwei Unentschieden aus drei Runden können wir das aber vergessen. Der Blick geht eher nach unten.“ Rainer Aymans. 2. Mannschaft, Verbandsliga 2: „Als Aufsteiger geht es für uns natürlich nur um den Klassenerhalt. Die letzte Runde haben wir gewonnen und sind zuversichtlich, unser Ziel zu erreichen.“ Marion Domrath, 3. Mannschaft, Bezirksliga: „Gerade haben wir gegen den Spitzenreiter St. Tönis verloren. Dennoch stehen wir mit 3-3 Punkten ganz gut da und bleiben optimistisch. Die Klasse können wir halten.“ Sven Gerrits, 4. Mannschaft, Bezirksklasse: „Auch nach einer deutlichen Niederlage gegen den Favoriten Kranenburg glaube ich an den Klassenerhalt. Aber es wird eng“ Josef Schenk, 5. Mannschaft, Kreisliga: „Nach drei klaren Siegen in Folge kann man den Aufstieg fast schon eintüten. Eigentlich fühlen wir uns in der Kreisliga ganz wohl, aber wenn wir dann müssen…“

Insgesamt ziehen die Coachs also ein ernüchterndes Fazit: Nur ein einziger Stern am Schachhimmel, Uedems 5. Mannschaft. Bleiben noch die Hoffnungen auf ein besseres Abschneiden der Jugendmannschaften und des neu formierten Frauenteams. Aber hier hat die Meisterschaft gerade angefangen, für Prognosen ist es noch zu früh.

(RP)