Uedem: E-Auto für die Gemeinde-Verwaltung

Uedem: Dienstfahrten jetzt elektrisch : E-Auto für Uedem als weiterer Baustein für den Klimaschutz

Als der Energiekonzern „innogy“ der Gemeinde Uedem im April diesen Jahres zwei E-Bikes mit Ladesäule für kurze Dienstfahrten vor Ort zur Verfügung stellte, ließ Bürgermeister Rainer Weber verlauten, man wolle für längere Strecken ein Elektroauto anschaffen.

Dies sei der nächste Schritt. Dieser ist nun, keine vier Monate später, bereits getan. Seit gestern ist es amtlich: den Mitarbeitern der Stadt Uedem ist es nun möglich, ihre Dienstwege mit einem nagelneuen Hyundai Ioniq E-Auto zu bewältigen.

Bürgermeister Weber, Wirtschaftsförderer Benedikt Koenen, innogy-Kommunalberater Dirk Krämer und Christian Uhlich aus dem Bereich der Elektromobilität stellten das neue Fahrzeug mitsamt bereits installierter E-Auto-Ladesäule vor. Ein weiteres kleineres Lademodul, eine sogenannte Wallbox, soll in einer der Garagen hinter dem Rathaus angebracht werden, so Weber.

„Unser Ziel ist, die Gemeinde Uedem mit erneuerbaren Energien und Technologien auf dem Vormarsch zu halten. Darum freuen wir uns umso mehr, ein E-Auto als Ergänzung zu den bereits zur Verfügung stehenden E-Bikes im Verwaltungsbetrieb nutzen zu können. Das ist ein weiterer Baustein für den Klimaschutz“, sagt Weber.

Der Elektro-Fünftürer verfügt über ein Fahrassistenzsystem und hat bei voll aufgeladenem Akku eine Reichweite von rund 220 Kilometern. Dafür muss er dann circa sechs Stunden an die Ladesäule. Die vergleichsweise geringe Reichweite sei aber kein Problem, erklärt Christian Uhlich. Die Anzahl der Ladestationen steige rasant und an Autobahnraststätten gebe es immer öfter Schnelllademöglichkeiten, die den Wagen in nur 40 Minuten auf 100 Prozent bringen könnten.

Auch Kommunalbetreuer Krämer freut sich über die Kooperation. „Elektromobilität ist ein Gewinn für alle, weshalb wir uns freuen, die Gemeinde Uedem mit einem Elektroauto versorgen zu dürfen. Gemeinsam können wir das Thema Elektromobilität vorantreiben und eine moderne Infrastruktur mitgestalten“, erklärt er.

Und die Überlegungen sind noch lange nicht am Ende. Für die Gemeinde ist das neue E-Auto nur ein Schritt von vielen. Seit dem Jahr 2000, in dem Windkraft- und Photovoltaikanlagen flächendeckend installiert wurden, beschäftige man sich intensiv mit dem Thema Umweltschutz, so Weber. Ein potenzieller nächster Schritt sei es beispielsweise, das Auto nach dem Dienst zum Carsharing zu nutzen.