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Förderverein Graefenthal besuchte romanische Kirchen in Köln

Bildungsausflug : Förderverein Kloster Graefenthal besuchte romanische Kirchen in Köln

Der Graefenthalter Förderverein machte sich mit dem Bus auf den Weg nach Köln, um dort romanische Kirchen zu besichtigen.

(RP) Mitglieder und Freunde des Fördervereins Kloster Graefenthal machten sich auf den Weg nach Köln. Ziel der diesjährigen Vereins-Exkursion waren die romanischen Kirchen Kölns. Michael Urban, 2. Vorsitzender und Geschäftsführer, konnte im Bus auch einige interessierte Nicht-Mitglieder begrüßen und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass eine gelungene Fahrt auch Anlass sein könnte, sich als Mitglied im Verein zu engagieren. Hans-Georg Steiffert, Mitglied im Vorstand und einer der Initiatoren dieser Fahrt, führte die Gruppe durch einen kurzweiligen, sehr informativen Vortrag in die Geschichte der romanischen Kirchen ein und machte damit die Mitreisenden schon neugierig auf das Kommende. Häufig müssen sich die romanischen Kirchen der Dominanz des Kölner Doms beugen und in die zweite Reihe treten, obwohl sie doch so viel zu bieten haben. 12 Kirchen dieses Baustils sind in Köln noch vorhanden und jede für sich ist einen Besuch wert. Aber zu viel ist zu viel. Groß St. Martin, vielen bekannt durch seinen Bild prägenden Vierlings Turm auf vielen Fotoansichten der Stadt war Ziel Nr. 1. In zwei kleine Gruppen aufgeteilt, übernahmen sehr kompetente Stadt- und Kirchenführer die weiteren vertiefenden Erklärungen. Auch die Ausgrabungen unter der Kirche wurde besichtigt. Gerade hier ist die römische Vergangenheit dieses Baudenkmals besonders gut erkennbar. Nur wenige Gehminuten entfernt liegt die größte der romanischen Kirchen Kölns, St. Maria im Kapitol. Schon der Name lässt auf die römische Vergangenheit schließen. Fast verloren kamen sich die beiden Gruppen des Fördervereins im großen Kirchenschiff vor und lauschten den Informationen der Guides. Auf der Rückfahrt informierte Urban über den aktuellen Stand der Projekte in Goch: Die Glasplatten für das Hochgrab sind eingetroffen und werden installiert. Der Abschluss ist nur noch eine Frage von Tagen. Weiter berichtete Urban von seinen Kontakten zum NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. Das Museumskonzept des Fördervereins war hier auf offene Ohren gestoßen und nimmt einen erfreulich positiven Verlauf.