Goch: Spielend Energie kennenlernen

Goch : Spielend Energie kennenlernen

Der Strom kommt aus der Steckdose – wenn man mit dem Finger in die Steckdose fasst, ist das gefährlich. Dieser Warnhinweis ist oft das Erste, was Jungen und Mädchen im zarten Alter über Strom lernen. Es gibt aber noch viel mehr, was man über Energie wissen kann und sollte, denn im 21. Jahrhundert läuft ohne den nötigen "Saft" praktisch nichts mehr – vom Fön über die Mikrowelle bis hin zum Fernseher, wir brauchen Strom.

Um Kindern ab vier Jahren einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie näherzubringen, veranstaltet RWE seit fünf Jahren eine Sommerferientour unter dem Motto "Energie ohne Grenzen". Gestern machte die "RWE Rheinland Westfalen Netz" Stopp in Goch: Um kurz vor 11 Uhr füllte sich das eigens für die Aktion aufgebaute Zirkuszelt mit Jungen und Mädchen, die etwas über Energie lernen wollten.

Zur Eröffnung kam auch Gochs Bürgermeister Karl-Heinz Otto. "Der Ferienspaß ,Energie ohne Grenzen' ist eine tolle Aktion. Die Kinder erfahren unter pädagogischer Anleitung den Umgang mit Energie", sagte der Bürgermeister. Über mangelnde Beteiligung konnte sich RWE nicht beklagen: Das Zelt des Mitmachzirkus "Papperlapapp" war restlos gefüllt mit Jungen und Mädchen, die an der RWE-Aktion teilnehmen wollten, darunter auch die Kinder vom Sommerferienspaß des Astra.

Bewegungsbaustelle

Nach einer heiteren Vorführung der Zirkusakteure um Akrobat Till und Direktor Rimmelmoser ging es an die einzelnen Lernstationen: So konnten die "Energieschüler" auf der Bewegungsbaustelle selbst Energie erzeugen: Je kräftiger die Kinder auf dem Fahrrad strampelten, desto höhere Wattzahlen erreichten sie. Je nach Oberschenkelkraft setzten sich dann verschiedene elektronische Geräte in Gang, von der Glühbirne bis hin zum Fön.

Auch in die Haut eines elektrischen Teilchens konnten die Kinder schlüpfen: RWE hatte dafür mehrere Kriechtunnel bereitgestellt, die Stromleitungen darstellten. Die neu erworbenen Kenntnisse durften auch gleich unter Beweis gestellt werden: Beim Energie-Quiz und der Energie-Olympiade waren vor allem Geschicklichkeit und Fachwissen gefragt.

Zirkus zum Mitmachen

Am Ende des Tages stand dann noch ein großer Auftritt auf dem Programm. Denn das Wort "Mitmachen" gehört nicht umsonst zum Namen vom Mitmach-Zirkus Papperlapapp – die Kinder konnten nach den Energielektionen mit Till, Direktor Rimmelmoser und Co. alles lernen, was ein zukünftiger Zirkusartist braucht. Vom Seiltanz über Clownerie bis hin zum Jonglieren waren den Wünschen der Jungen und Mädchen keine Grenzen gesetzt. Nach den Proben bewiesen die Kinder dann in einer Vorführung dem Publikum, was sie beim Mitmachzirkus gelernt hatten.

(RP)
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