Im Museumsgarten So wird das Gocher Open-Air-Kino

Goch · Das Goli veranstaltet an drei Abenden wieder Open-Air-Kino in Goch. Die Organisatoren setzen darauf, dass bis dahin das gute Wetter zurückkehrt. Geboten werden nicht nur Filme, sondern auch Konzerte. Ein Überblick.

 Die besondere Atmosphäre im Museumsgarten macht das Goli-Freiluftkino zum Erlebnis.

Die besondere Atmosphäre im Museumsgarten macht das Goli-Freiluftkino zum Erlebnis.

Foto: Goli

Beim Blick aus dem Fenster könnte einem noch Angst und Bange werden: Freiluftkino – bei dem Wetter? Aber Joachim Lück vom Gocher Goli Theater ist optimistisch. „Zurzeit kann man es sich kaum vorstellen, aber pünktlich zum Auftakt des diesjährigen Goli Open-Air-Kinos im Gocher Museumsgarten soll der Sommer an den Niederrhein zurückkehren. Wir freuen uns auf laue Sommerabende mit großartiger Live-Musik und drei tollen Kinofilmen auf der riesigen Open Air-Leinwand im stimmungsvollen Museumgarten“, sagt Lück.

Für alle drei Abende gilt: Einlass ist ab 18 Uhr, die Live-Musik beginnt etwa gegen 19 Uhr. Der Film wird bei Einbruch der Dunkelheit gezeigt. Sitzgelegenheiten sind zwar vorhanden, damit es für alle reicht, freut sich der Verein aber wie immer darüber, wenn Decken, Sitzsäcke, Liegestühle oder Ähnliches mitgebracht werden. Knabbereien können aber getrost zu Hause gelassen werden: Getränke und Snacks sind vor Ort erhältlich. „Zu einem günstigen Kurs“, wie Lück verspricht. Zudem unterstützt man damit natürlich das Freiluftkino. Der Eintritt liegt bei überschaubaren sechs Euro.

Wichtig: Auch wenn die Veranstalter zuversichtlich wegen des Wetters sind – bei Regen entfallen sowohl der Film als auch die Live-Musik. Entsprechende kurzfristige Informationen soll es dann über die Goli-Internetseite und die Goli-Facebookseite geben.

Drei Filme sollen insgesamt gezeigt werden. Den Auftakt macht am Samstag, 12. August, „Im Taxi mit Madeleine“ aus dem vergangenen Jahr. Die französische Tragikomödie handelt von den großen und kleinen Geheimnissen des Lebens und einer Taxifahrt, die zwei Menschen zusammenbringt, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Am 26. August wird dann „Ein Mann namens Otto“ mit Tom Hanks gezeigt und am 2. September „Oskars Kleid“ mit Lauri und Florian David Fitz. Die Freiluftkino-Abende finden jeweils samstags statt.

Aber nicht nur Filme auf der Leinwand gibt es zu sehen. Musikalisch einstimmen werden schon am 12. August der Akkordeonist Dimitri und die Sängerin Lilja Strelow. Beide sind Berufsmusiker und arbeiten als Dozenten an der Musikhochschule im weißrussischen Brest. Sie kommen seit rund 20 Jahren immer wieder für einige Wochen an den Niederrhein und machen hier Straßenmusik. „Viele werden sie kennen, denn ihre Musik sticht durch die Qualität aus der Menge der Straßenmusiker hervor. Kein Wunder, denn sie sind hervorragend ausgebildete Musiker“, sagt Lück. Aber das Leben in Weißrussland zwinge sie dazu, Geld mit Straßenmusik am Niederrhein zu verdienen. „Sie begeistern nicht nur mit osteuropäischen Klängen wie das Wolgalied oder der Filmmusik aus Dr. Schiwago, sondern auch mit Tangoklängen, Jazz, Balladen oder Folklore.“

Wenn denn bis dahin der Sommer wieder nach Goch zurückgekehrt ist.

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