Goch: Sammeln und Kunst im Gocher Museum

Goch: Sammeln und Kunst im Gocher Museum

Sinnvolles und Unsinniges, Wertvolles oder Kurioses: Sammelleidenschaft hat viele Ausprägungen. Und sammeln tut fast jeder etwas. "Das Museum ist der öffentlichste Ort des Sammelns. Hier sammelt die Welt sich selbst, archiviert und inventarisiert Geschichte, Kulturgeschichte oder auch Kunst", sagt Dr. Stephan Mann, Direktor des besagten Gocher Museums.

Das Forum "Sammelleidenschaft" findet in diesem Jahr anlässlich der Ausstellung Peter Reichenberger — Serielle Farbräume statt. Die Ausstellung ist eine Initiative der Kunststiftung Goch und der Peter Reichenberger-Stiftung Köln. Zwei Stiftungen bilden mit ihrer Ausstellung eine spannende Folie, vor deren Hintergrund über das Sammeln und das Kunsterbe nachgedacht wird.

Mann: "Zunächst haben wir mit Dirk Fox einen privaten Unternehmer eingeladen, der mit seiner Firma secorvo in Karlsruhe eine ganz eigene Unternehmenssammlung unter anderem mit Werken des Malers und Zeichners Thitz begründet hat.

Das besondere Sammlungskonzept des Dirk Fox besteht darin, dass es ihm nicht allein um die Anhäufung von Kunst geht, vielmehr begründet und argumentiert er seine Firmenphilosophie mit und über die künstlerischen Werke, die in seinen Büroetagen in Karlsruhe hängen."

Fox wird am heutigen Montag, dem 14. Oktober, um 19 Uhr in einem Vortrag seinen konzeptionellen Ansatz vorstellen, der keineswegs frei von Leidenschaft und Begeisterung für die Arbeiten des Künstlers sind.

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Weiter geht's am kommendenDonnerstag, 17. Oktober, um 19 Uhr. Der Schweizer Kunsthistoriker Franz-Josef Sladeczek und die Juristin Sandra Sykora ihr neuestes Buch mit dem Titel: "After collecting. Leitfaden für den Kunstnachlass" vor.

Mann: "Zu beiden Veranstaltungen laden wir sehr herzlich ein. Es sind Diskussionen, die von der Beteiligung unserer Gäste leben."

Der Eintritt ist frei.

(RP)
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