Riesenspielplatz für das Neubaugebiet Neu-See-Land

Neu-See-Land : Ein Spielplatz für die Region

Im Zentrum des Gocher Neubaugebiets Neu-See-Land entsteht ein 1000 Quadratmeter großer Spielplatz. Das erste Klettergerüst mit dem Namen Greenville wurde jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Spielplatz im Herzen des Gocher Neubaugebiets Neu-See-land nimmt sichtbare und „erkletterbare“ Formen an. „Greenville“ heißt das erste Spielgerät auf dem 1000 Quadratmeter großen Spielplatz. Es ist ein Klettergerüst bestehend aus einem Raumnetz an einem Stahlgerüst. Klettern kann man bis auf eine Höhe von sechs Metern. Ganz fertig ist es noch nicht, hinzu kommt noch eine Röhrenrutsche mit Übergangstunnel und an der Spitze des sternförmigen Turms eine Verkleidung, die an ein Baumhaus erinnern wird.

„Dies ist ein weiterer wichtiger Baustein, der Neu-See-Land zu einem attraktiven Wohngebiet macht. Wir sind überzeugt, dass der Spielplatz auch Anziehungspunkt für die ganze Region sein wird“, sagt Wolfgang Jansen, Geschäftsführer der GO!-Die Gocher Stadtentwicklungsgesellschaft. Reinhard Dürken vom Nordhorner Planungsbüro Lindschulte erläutert anhand eines detaillierten Plans, wie der Riesen-Spielplatz künftig aussehen wird: eine Doppelschaukel und ein Sandbagger finden Platz, an einer 25 Meter langen Seilbahn können Kinder auf einer Tellerschaukel entlang sausen, und eine Wasserpumpe mit Handrad und Flanschrohr wird für vergnügliches Matschen sorgen.

Auch der „Lianen-Pfad“ bietet Spielmöglichkeiten: Balancieren auf Tellern, Klettern und Hangeln an Seilen, Drehbalken und verschiedenen Formen von Seilen und Pfosten. Etwa 35 Bäume werden auf dem Spielplatz gepflanzt, darunter auch eine alte Kopfweide, die an anderer Stelle weichen musste. „Wir achten sogar darauf, dass die Farbe der Spielgeräte zum Grün der Bäume passt“, sagt Georg Gärtner, Mitarbeiter der GO! und zuständig für Grünflächen. Tatsächlich ist die Bezeichnung des Klettergerüstes „Greenville“ nicht bezogen auf die Farbe, sondern der Name einer Produktserie des Herstellers Berliner Seilfabrik. „Greenville“ gibt es in vielen Farben, in Goch wurde Grün gewählt.

Gero Guntlisbergen, Teamleiter bei der GO!, verweist auf die großen Versickerungsflächen für Regenwasser, die an den  Spielplatz angrenzen, sie sollen auch Überlauffläche für den See sein und Überschwemmungen im Wohngebiet verhindern. Rund um den Spielplatz sind bereits  Gabionen (mit Steinen gefüllte Drahtgeflechte) installiert, auf ihnen werden Holzplatten befestigt, so können Eltern bequem sitzend ihren Kindern beim Spielen zuschauen.

Im Sommer soll der Spielplatz fertig sein, so Wolfgang Jansen, eine feierliche Eröffnung ist ebenfalls geplant. Die Frage nach den Kosten wollte der Geschäftsführer der GO! nicht beantworten, nur so viel, dass die Summe im sechsstelligen Bereich liege. „Es handelt sich um eine Maßnahme der Stadtentwicklungsgesellschaft, der Spielplatz wird erstellt, um das Gebiet aufzuwerten, er ist für die Stadt Goch, für die Bürger und für die Besucher“, sagt Jansen. Natürlich hoffen die Initiatoren, dass die hochwertigen Spielgeräte auch wirklich sorgsam benutzt werden und nicht im Laufe der Zeit blindwütigem Vandalismus zum Opfer fallen.

Wolfgang Jansen kündigt an, dass in der zweiten Jahreshälfte voraussichtlich mit dem Endausbau im Wohngebiet begonnen wird, da nun fast 80 Prozent aller Grundstücke dieses Teilabschnitts verkauft sind. Dies bedeute, dass die Anwohner bald „saubere Straßen“ vor der Tür haben werden.

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