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New Wave und Cinderella gewinnen bei Stuteneintragung und Fohlenschau im Reitsportzentrum Goch-Heidhausen

Kreispferdezuchtverein Kleve : Siegerinnen New Wave und Cinderella

Kreispferdezuchtverein Kleve öffnete im Reitsportzentrum Goch-Heidhausen sein Schaufenster der Zucht. Toller Nachwuchs aus den besten Hengsten und Stuten war zu sehen, gute Stimmung unter den Zuschauern.

So sollen Pferde sein: von hoher Qualität, typvoll, wunderschön herausgeputzt und professionell vorgestellt. Da sind die schwungvollen Gänge in sauberem Takt und in perfekter Balance zu bewundern – alles wie gewünscht. Es waren viel versprechende Sportpferde, ob Klein- oder Großpferde, die beim „Hochfest“ der Pferdezüchter im Kreis Kleve, der alljährlichen Stuteneintragung und Fohlenschau im Reitsportzentrum Goch-Heidhausen, der Bewertungskommission und den Zuschauern präsentiert wurden. Es war zugleich auch das, was man als „Ergebnisse interessanter Anpaarungen“ bezeichnet - die jeweils passenden Hengste für die Zuchtstuten zu finden. Die Zuschauer bedachten dies alles trotz großer Hite mit reichlich Beifall. Es ist eben ein absolutes Fachpublikum, das da immer wieder in Heidhausen zusammenkommt.

Tag eins der Schau stand ganz im Zeichen der Ponys und deren Nachwuchs, die der Kommission um Fabio Ladwig, Zuchtleiter des Rheinischen Pferdestammbuches, auf dem vorzüglich hergerichteten Platz vorgestellt wurden. Als Siegerstute der Reitponys verließ die FS New Wave (FS Numero Uno/ St.Pr.St. FS Champions Starlight) vom Weezer Ferienhof Stücker den Endring, gefolgt von der Nikita (FS Numero Uno/St.Pr.St. Donna) aus der Zucht und im Besitz der Kranenburgerin Uta Craemer als 1. Reservesiegerstute. Nicht minder uninteressant: die Zweite Reservesiegerstute, die FS New Glory (FS Numero Uno/St.Pr.A. FS Deep Ocean), gezogen und im Besitz von Josef Wilbers, Weeze, dem auch die Siegerstute gehört. „Insgesamt wurden alle sieben vorgestellten drei-jährigen Ponystuten zur Eliteschau zugelassen“, erklärt Kreistierzuchtberaterin Alexandra van de Flierdt.

 Antje Honig, Vorsitzende des RV Blücher Pfalzdorf (v.l.), Georg Wilbers mit der Kreissiegerstute FS Cinderella und der Vorsitzende des Kreispferdezuchtvereins Kleve, August Camp.
Antje Honig, Vorsitzende des RV Blücher Pfalzdorf (v.l.), Georg Wilbers mit der Kreissiegerstute FS Cinderella und der Vorsitzende des Kreispferdezuchtvereins Kleve, August Camp. Foto: Stephan Derks
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Gleichfalls eindrucksvoll die Vorstellung des Reitponyhengstes „Coer Noble“ (Caramel/Noir de Luxe) unter dem Sattel der elfjährigen Virginia Spönle, die auch die Ehrung der besten drei Coer Noble-Fohlen des Nachzuchtringes übernahm und persönlich die Ehrenpreise überreichte. Sieger wurde das Goldhengstfohlen aus der St.Pr.St. Donna, im Besitz von Uta Craemer, Kranenburg. Rang zwei das Coer Noble-Hengstfohlen, das von Sjaak Bindels, Siebengewald, aus einer FS Numero Uno Stute gezogen wurde und sich in seinem Besitz befindet. Platz drei erzielte ein weiteres Coer Noble-Hengstfohlen aus einer FS Numero Uno Stute, gezogen und im Besitz von H. Kamps aus Siebengewald. Der abschließende Jungzüchterwettbewerb an Tag eins der Schau kristallisierte Laura Guderat, Geldern als Siegerin der Altersklasse (AK) 2002-2005 heraus. In der AK 2006-2008 gewann Jörg Leon Zahn, Uedem, und die AK 2009-2014 wurde von Emma Ophey aus Emmerich angeführt. Beste Bedingungen auch bei der Stuteneintragung und Fohlenschau der Warmblüter.

Bei den Großpferden prämierte die Bewertungskommission die typvolle FS Cinderella (Cornet`s Boy/Catalina), Z + B Christiane und Josef Wilbers, zur Kreissiegerstute bei den Dreijährigen. Die Reservesiegerstute Lina (Livaldon/Eva) kommt aus der Gocher Zuchtgemeinschaft Ulla und Franz Bücken, die sich auch im Besitz der zweiten Reservesiegerstute, der Fleur de Sal, befindet, die von Willen und Pfeiffer, Cappeln, gezogen wurde. Gratulation auch dem Reeser Gestüt Babiacki, die mit Be Happy die Vierjährien dominierte. Alle lösten ein Ticket zur Elite-Stutenschau am 10. bzw. 27. Juli (Kleinpferde) im Pferdezentrum Schloss Wickrath. „Man darf gespannt sein, wie sich die prämierten Stuten weiterentwickeln und sich im Sattel präsentieren werden“, so Ladwig abschließend.