Goch: Neuer Zugleiter in Keppeln

Goch : Neuer Zugleiter in Keppeln

Der traditionelle Keppelner Rosenmontagszug hat ein neues Gesicht. Ab sofort leitet Dieter Kalbfleisch (33) das närrische Treiben. Johannes Hunzelar gab das Zepter nach elf Jahren ab. Auch neu: der Start am Schafheider Weg.

Elf Jahre lang war er das Gesicht des Keppelner Rosenmontagszuges. In diesem Jahr hat Johannes Hunzelar (56) das Amt des Zugleiters abgegeben. "Unser Elferrat verjüngt sich — natürlich auch in den verantwortlichen Positionen", sagt Hunzelar im Gespräch mit unserer Zeitung. Von nun an ist er "nur" noch Kussminister bei den "Queeken".

Sicherheitskonzept

Verantwortlich für den traditionellen Karnevalszug hingegen ist Dieter Kalbfleisch, 33 Jahre alt. "In erster Linie wünsche ich mir, dass der Zug reibungslos und sicher abläuft. Es gibt jede Menge Vorkehrungen, die in diesem Jahr wegen der Loveparade neu beachtet werden müssen", sagt er. Er spricht zum Beispiel von einem schriftlichen Sicherheitskonzept, das der Verein erstmals vorlegen musste. Dabei kann er jedoch in diesem und auch noch im nächsten Jahr auf die Unterstützung seines Vorgängers Hunzelar zählen.

Neben dem neuen Zugleiter gibt es auch noch eine weitere Änderung beim Keppelner Rosenmontagszug. So startet der närrische Lindwurm nicht wie gewohnt an der Klever Straße (L 362), sondern auf dem angrenzenden Schafheider Weg Richtung Sportplatz. Die Unfallgefahr sei dort zu groß, erklärt Hunzelar.

Ansonsten bleibt alles beim Alten. Los geht es am Montag, 7. März, um 10.30 Uhr. Insgesamt 26 Wagen, 22 Fuß- und vier Musikgruppen ziehen dann Richtung Dorfkern, ehe nach der zweiten Runde das bunte Karnevalstreiben mit Musik auf dem Schulhof eröffnet wird. "Ein Zelt gibt es nicht mehr, dafür öffnet der neue Pächter der Bürgerbegegnungsstätte den großen Saal für die Jecken", so Hunzelar, der sich schon sehr auf das bunte Treiben freut. Denn im Gegensatz zum vergangenen Jahr haben die Keppelner Jecken im Jahr 2011 keine Probleme mit dem TÜV. "Die Plakette gilt schließlich für drei Jahre. Lediglich ein Wagen muss zur Nachschau", so Hunzelaar. Und auch die Genehmigung des Kreises Kleve liegt bereits vor.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Keppeln helau: Zug, Zelt und Rucki-Zucki

(RP)