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Goch-Asperden: Neue Grabfigur von Otto II. auf Graefenthal enthüllt

Goch-Asperden : Neue Grabfigur von Otto II. auf Graefenthal enthüllt

Der Förderverein Kloster Graefenthal hat sich 2005 mit dem Ziel gegründet, Graefenthal vor dem Verfall zu retten. Ein Teil der Remise aus dem Jahre 1717 konnte mit Hilfe des Fördervereins bereits restauriert werden.

Und dabei haben die 180 Mitglieder mit großem Engagement schon viel erreicht. Gefördert von der NRW-Stiftung konnte 2009 die Restaurierung des Westflügels der Großen Remise und Notsicherungsmaßnahmen abgeschlossen werden. Mit einem Gesamtvolumen von fast 295 000 Euro war die Rettung der Remise das bislang größte Projekt des Fördervereins. Außerdem hat eine Gruppe des Fördervereins bestehend aus Alfred Reimann, Henk Zweers und Rien van den Brand die insgesamt 656 Urkunden und über 32 000 Aktenblätter des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Graefenthal und des ehemaligen Klosters Gaesdonck digital gesichert. Diese digitalisierten Dokumente sollen ebenfalls der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Ein weiteres Projekt: Das Hochgrab Hochgrab Otto II. Als Graf Otto II von Geldern 1271 verstarb, wurde er in dem von ihm gegründeten Kloster Graefenthal bestattet. Dieses Grabdenkmal soll wieder hergestellt werden, das heißt die Liegefigur wird neu geschaffen und die vorhandene Substanz konservatorisch gesichert werden.

Jetzt fand in feierlichem Rahmen schon einmal die Enthüllung der neugefertigten Grabfigur Graf Otto II. statt. Leider gibt es bislang noch keine Einigung über die Form der Grabbedachung mit den zuständigen Behörden. Der Freude über die neue Grabfigur tat das jedoch keinen Abbruch.

(RP)