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Mundschutz im Kreis Kleve - Auch Diakonie bitte um Hilfe

Corona-Krise im Kreis Kleve : Mundschutz: Auch Diakonie bitte um Hilfe

Nicht nur Gebomed in Goch bittet um genähte Mundschutzmasken, die Diakonie im Kirchenkreis Kleve zieht nach. Im Internet hat sich die Gruppe „Mundschutz nähen im Kreis Kleve“ gegründet.

Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve wartet, wie derzeit andere auch, dringend auf die Lieferung von Mundschutzmasken und anderem Hygienematerial. Diese wurden vom Land Nordrhein-Westfalen zwar zentral bestellt, doch auch dort wartet man auf die Lieferung. Diese soll dann zu 50 Prozent an Krankenhäuser, zu 40 Prozent an teil- und vollstationäre Angebote gehen.

Die Stadt Essen und die Feuerwehr Essen laden Menschen ein, für sich selbst und vor allem für andere Mundschutzmasken zu fertigen. Auf den Internetseiten der Stadt Essen wurde darum eine Näh- und Pflegeanleitung für Behelf-Mund-Nasenschutz (BMNS) eingestellt. In den sozialen Medien hat sich zudem eine neue Gruppe speziell für den Kreis Kleve gegründet. Sie heißt „Mundschutz nähen im Kreis Kleve“.

Auch die Diakonie im Kirchenkreis Kleve möchte Menschen mit Zeit- und Möglichkeit dazu ermutigen, diesen Behelfsmundschutz zu fertigen. „Sie unterstützen damit den wichtigen Dienst der Pflegefachkräfte im Kirchenkreis“, sagt Stefan Schmelting, Presse- und Öffentlichkeitsreferent des Evangelischen Kirchenkreises Kleve.

Wer dazu Fragen hat, kann sich an die Tagespflegeverbundleitung Angelika Jacobs, Telefon 02823 930211, wenden. Masken können gerne an den Häusern der Diakonie in Goch, Brückenstraße 4, und Geldern, Ostwall 20, abgegeben werden.