Messe Grüne Woche mit Teilnehmern aus dem Kreis Kleve in Berlin

Grüne Woche : Koppers-Kraut und Walbeck-Spargel in Berlin

Zum Start in die „Grüne Woche“ präsentierten sich viele Firmen aus dem Kreisgebiet in der Bundeshauptstadt.

(RP)  Für die Christdemokratin Julia Klöckner war es „nicht irgendeine Branche“, deren Vertreter ihr da tausendfach zuhörten. Im Gegenteil: Die Bundeslandwirtschaftsministerin lobte die vielen Gäste zum Start der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau in Berlin als „Grundlage für politische Stabilität und Sicherheit“.  Die 86. Grüne Woche auf dem Messegelände unter dem Funkturm tat allerdings auch alles, diesem besonderen Ruf tatsächlich gerecht zu werden.

„Verlassen Sie das Großstadt-Grau und betreten Sie Blooming-City. Bunt. Kreativ. Natürlich“ lockte zeitgleich  die Landgard eG aus Straelen in ihre riesige Blumenhalle, vor der auch die Firma Bofrost ihren Hingucker auf vier Rädern positioniert hatte. Hunderte blütenreiche Paletten prägten den Raum im Innern, Interessierte   begegneten hier auch Stefan Rouenhoff, dem CDU-Bundestagsabgeordneten der Region aus Goch,  prosteten sich zu oder bewunderten die riesigen Berliner Bären, denen der Landgard-Vorstandvorsitzende Armin Rehberg aus gutem Grund eine Hauptrolle zugedacht hatte.

Gut 300 Messe-Meter von hier schüttelte Margret Vosseler-Deppe, die Landtagsabgeordnete der CDU und Präsidentin der Rheinischen Landfrauen, in der stattlichen NRW-Halle viele Hände und dankte den Akteuren aus dem Kreisgebiet für deren Engagement. Christian Wagner und Dr. Anke Schirocki von Agrobusiness Niederrhein gehörten dazu, die Spargelprinzessin Katrin Pasch und Spargelgrenadier Heinz-Josef Heyer sowie Stephan Kisters als Vorstand der Spargelgenossenschaft Walbeck.

Währenddessen ließen sich Barbara Koppers-Janssen und ihr 13-jähriger Sohn Simon von der Krautfabrik Wilhelm Koppers aus Goch zusammen mit Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers vor dem Agrobusiness-Großbild einer urtypischen niederrheinischen Landschaft ablichten und per Facebook ins Netz „posten“ – eine Aufgabe, die Irina Tönnißen, Kathrin Peters und Felix Naber von der Kreis-WfG noch hundertfach für viele andere Standgäste erfüllen sollten.

Nebenan zog auch die Genussregion Niederrhein mit ihren Akteuren Ullrich Langhoff, Monika Stallknecht und Michael Düchting die „Testesser“ dieses Abends an, während sich die „Stereo Affairs als Singer and Songwriter“ auf der Bühne treffsicher für einen langen Abend einspielten.

„Berlin erfährt heute, was Nordrhein-Westfalen schmeckt“, formulierte Jürgen Sons vom Düsseldorfer Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) seine Begeisterung für die gelungene neue Halle, für die der sympathische „Macher“ aus der Landeshauptstadt Düsseldorf viel Schulterklopfen erfahren hatte - auch von Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser, die insbesondere die vielen Holzanteile der Stände lobte. „In zehn Tagen werden Sie alle fix und fertig sein“, so Heinen-Esser. Und viele, die der Herausforderung Grüne Woche bereits in den Vorjahren begegneten, nickten in Vorfreude.

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