Goch: Kita-Anmeldefrist verlängert: Neue Gruppen warten

Goch: Kita-Anmeldefrist verlängert: Neue Gruppen warten

Entschieden war die Sache ja eigentlich längst, aber der offizielle Beschluss des Gocher Stadtrats brachte die Mitarbeiterinnen dann doch noch zum Jubeln: Begeistert seien sie gewesen, erzählte Esther Müller, die Leiterin der evangelischen Gocher Kindertagesstätte, als klar war, dass die evangelische Kirche Träger des künftigen Kindergartens in der Arnold-Janssen-Schule sein wird.

Zwei Gruppen werden dort nach umfänglichem Umbau eingerichtet, während eine dritte als Umbau an die Kita Niersstraße gestaltet wird. Die Stadt Goch mit Jugendamtsleiterin Judith Boell ermuntert Eltern, sich schnell zu bewerben. Anders als in den meisten anderen Einrichtungen ist auch die Buchung von wöchentlich 25 Stunden (nur vormittags) möglich.

Der Mangel an Kindergartenplätzen insbesondere für Kinder ab drei Jahren machte es notwendig, schnell weitere Gruppen einzurichten. Da die Arnold-Janssen-Schule seit Jahren nicht mehr alle Klassenräume benötigt und die Lage sehr passend ist, hat die Gocher Politik beschlossen, den neuen Kindergarten dort im Bereich Westring /Adolf-Kolping-Straße anzusiedeln. Damit es nicht zu eng wird, wurde auf eine dritte Gruppe an diesem Standort verzichtet, dafür gibt es eine weitere an der bestehenden evangelischen Kita Niersstraße.

Für Esther Müller und ihre Kollegen spricht Vieles für eine zusammengehörige Einrichtung. "Dann kann man sich besser vertreten, außerdem haben wir Personal, das aus der Elternzeit zurückkommt." 1,5 Millionen Euro wird der Um- und Ausbau kosten, den Großteil übernimmt die Stadt, die evangelische Kirche beteiligt sich mit 75. 000 Euro.

Noch nicht geklärt ist laut Britta Matenaers vom Jugendamt, unter wessen Leitung die ebenfalls in der Grundschule vorgesehene "Großtagespflegestelle" stehen wird. Dort soll es möglich sein, auch in Tagesrandzeiten - morgens vor 7 und abends nach 17 Uhr - Kinder betreuen zu lassen. Eltern sollten sich schnellstmöglich melden. Die neue Kita wird übrigens als vom Bundesfamilienministerium geförderte Sprach-Kita geführt. "Und weil viel Bewegung immer dazu gehört, wird die Bewegungsförderung der zweite Schwerpunkt sein", sagt Esther Müller.

An der Niersstraße wiederum wird es nicht nur einen weiteren Gruppenraum, sondern auch eine größere Küche und neue Mitarbeiterräume geben. Dort sind unter anderem Kinder mit Förderbedarf bestens aufgehoben, weil vor Ort Therapeuten zur Verfügung stehen.

Infos in der Kita Niersstraße, Anmeldung ist bis zum 22. Dezember möglich über die Gocher Homepage online".

(RP)