Keppelner Heimatverein bei Preisverleihung in Berlin

Keppeln : Zu gut für die Tonne: Keppelner zu Gast in Berlin

Wettbewerb Zu gut für die Tonne: Heimatverein Keppeln bei der Preisverleihung in Berlin.

(RP) Ob Happy Hour in der Mensa oder ein Verleih von Saftpressen: Mit dem Bundespreis „Zu gut für die Tonne“ hat Bundesernährungsministerin Julia Klöckner innovative Projekte gegen Lebensmittelverschwendung ausgezeichnet.Ob ehrenamtliches Engagement oder hauptamtliche Tätigkeit, ob regional oder bundesweit aktiv - die Nominierten für den Bundespreis „Zu gut für die Tonne“ eint ihr Einsatz gegen Lebensmittelverschwendung. 18 Projekte aus ganz Deutschland waren für den Preis nominiert. Mit dabei war auch der Heimatverein Keppeln mit dem Projekt „Fallobst ist kein Abfall-wir machen was draus“. Früher vergammelten die Äpfel in Keppeln und Umgebung auf den Obstwiesen. Heute wird aus ihnen Saft – dem Apfelpressen-Verleih des Heimatvereins sei Dank. Schon vor 25 Jahren hat ihn sich die Landjugend Keppeln ausgedacht. Das war der Startschuss für die Aktion „Fallobst ist kein Abfall – wir machen was draus“. Inzwischen gibt‘s im Verleih neben den Saftpressen auch Zubehör wie Abfüllhilfen, Muser, Geräte zum Erhitzen und Thermometer.

Alle nominierten Projekte wurden in Berlin geehrt. Auch wenn Keppeln nicht mit einem Preis nach Hause gehen konnte, war die Jury begeistert von dem nachhaltigen Engagement des Heimatvereins Keppeln. „Wir freuen uns, dass wir es mit unserer kleinen Aktion bis nach Berlin geschafft haben“, erläutert der Initiator Hubert Lemken aus Keppeln.

Christian van Doornick, der Vorsitzende des Keppelner  Heimatvereins, ergänzt schließlich: „Neben drei weiteren Vereinen findet man nun auch die Keppelner Aktion auf der Internetseite der Bundesregierung www.bundesregierung.de; Ich denke, dass ist wohl das erste Mal, dass Keppeln es auf diese Seite gebracht hat“.

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