Goch/Geldern: Keine Vuvuzelas beim Public Viewing

Goch/Geldern : Keine Vuvuzelas beim Public Viewing

Im Supermarkt kann man sie gewinnen, im Handyshop werden sie für kleines Geld verkauft, selbst Georg van den Höövel von Gordion Management, Veranstalter des Public Viewings im Gocher Parkstadion, hat zwei Original-Tröten aus Südafrika mitgebracht. Doch die so genannten Vuvuzelas kommen nicht mehr zum Einsatz - zumindest beim öffentlichen Fußballgucken in Goch und Wachtendonk.

<

p class="text">Die Veranstalter des Public Viewings folgen damit der Empfehlung von NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU). Seiner Meinung nach sind die Vuvuzelas zu laut. Laut einer Studie des Hörgeräteherstellers Phonak können die Tröten dauerhafte Hörschäden verursachen. Demnach ist der Krach sogar lauter als ein Schlagzeug oder eine Kettensäge. Untersuchungen hätten zudem gezeigt, dass die Vuvuzelas bei 127 Dezibel liege. Ein Schlagzeug kam auf maximal 122 Dezibel, eine Schiedsrichterpfeife auf 121,8 Dezibel.

Die Stadt Goch und der Veranstalter haben sich darauf geeinigt, dieser Empfehlung Folge zu leisten und "wie in den Vorjahren", so Stadtpressesprecher Thorsten Matenaers, "Spaß ohne Vuvuzela zu haben". Auch das öffentliche Fußballgucken auf dem Friedensplatz in Wachtendonk wird ohne Vuvuzelas stattfinden. "Ich habe die Veranstaltung genehmigt mit der Auflage, dass diese Tröten nicht zum Einsatz kommen", sagte Ordnungsamtsleiter Herbert Bosch.

Mehr von RP ONLINE