In Kalkar ist wieder Sommer in der Stadt mit viel Programm

Kalkar : Warten auf den Sommer in der Stadt

Zum vierten Mal bieten der Werbering „Kalkar aktiv“ und die Stadt ein mehrwöchiges Marktplatz-Event an. Kalkars Mitte verwandelt sich in einen Strand, der weder Meer noch See braucht. Musik und Begegnung sind angesagt.

Anzugträger und kleine Kinder durften aufs Foto, diejenigen, die ganz praktisch dafür sorgen, dass am Wochenende alles bereit ist, hatten keine Zeit, ihren Platz auf dem Bagger oder an der Schüppe zu verlassen: Ab Freitag, 14. Juni, ist wieder „Sommer in der Stadt“. Kalkar freut sich auf die vierte Sandstadt-Phase. Mehr als vier Wochen mit fünf ereignisreichen Wochenenden liegen vor den Bürgern und Besuchern. Und bei allen verabredeten Programmpunkten bleibt immer noch genügend Raum für spontane Auftritte und Zeit, einfach mal im Liegestuhl zu relaxen.

Han Groot-Obbink, der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, findet, Stadt und Händlergemeinschaft dürften durchaus stolz sein auf ihr Gemeinschaftsprojekt. „Es war richtig, als wir vor etwa 15 Jahren beschlossen haben, auf Events zu setzen. Die Leute wollen Erlebnisse in der Stadt, dann kommen sie auch in die Läden, essen etwas, treffen Freunde. Und so spricht sich herum, dass man in Kalkar gut leben kann und sich ein Besuch lohnt.“ Das sehen inzwischen auch die Unternehmer so, die sich nicht mehr lange bitten lassen, ein Sponsoren-Paket zu buchen, mit dem sie die Veranstaltungen in ihrer Stadt unterstützen – generell, nicht nur im einzelnen. Vertreter von Stadtwerken, Volksbank und Sparkassen betonten, dass sie vom Sinn der kontinuierlichen Unterstützung überzeugt seien, und sogar die Deutsche Glasfaser, im Endspurt ihrer Markterhebung, macht mit. Mitte Juli soll verkündet werden, dass sich genügend Kalkarer und Altkalkarer bereit gefunden haben, sich einen Anschluss fürs schnelle Internet legen zu lassen.

Bruno Ketteler, der Wirtschaftsförderer, stellt fest: „Es ist nicht mehr zu übersehen, dass sich in Kalkar etwas tut“. Das bezieht er sicher auf einige Neuansiedlungen, aber eben auch auf das bunte Treiben in der Stadt. Er weiß, dass Arbeitgeber eher Mitarbeiter finden, wenn ein Ort als attraktiv gilt. Ein klarer Standortvorteil, wie auch Bürgermeisterin Britta Schulz feststellt. „Ich freue mich auf die kommenden Wochen, denn die Sand-Stadt ist ein echtes Aushängeschild geworden“, sagt sie. Verschiedene Musikgeschmäcker werden bedient, wenn Saxophone, Blasmusik, Electronic Dance oder Rockmusik erklingen. Der Nachwuchs kann zu jeder Zeit im Sand buddeln, im Pool plantschen und zum Abschluss der vier Wochen nach „Gold“ suchen. Für die Jüngsten darf dann auch wieder Sand für die private Garten-Spielkiste mitgenommen werden.

Auf einer „Offenen Bühne“ (Anmeldung unter info@kalkar-aktiv.com) kann am Freitag, 5. Juli, jedermann zeigen, was er in puncto Musik oder Kleinkunst drauf hat. „Genauso darf man aber auch während der Woche ganz individuell singen oder etwas vortragen –  alles ist möglich“, versichert Groot Obbink. Die Gastro-Stände von Peter Kersten finden diesmal ihren Platz vor der Gerichtslinde; damit der Blick auf die Fläche frei bleibt. Burger, Wraps, Salate und Getränke sind im Angebot. Die Wirte rund um den Marktplatz können ebenfalls viele Gäste erwarten und gönnen sich gegenseitig die Kundschaft, versichern sie, denn unterm Strich haben ja alle etwas von dem Zulauf. Montags und dienstags sowie bei schlechtem Wetter ist die Fläche übrigens geschlossen.