In Gochs großem Baugebiet "Neu-See-Land" wird gefeiert

Goch : Seefest wächst mit Zahl der Bewohner

Es gibt noch mehr Programm als bei der Premiere, dazu Pop Up Comedy am Vorabend des Familienfestes. Am Wochenende des 6. und 7. Juli treffen sich Gocher Bürger und Besucher in „Neu-See-Land“.

Die Fernsehfiguren Maus und Elefant, Shaun das Schaf und Käpt’n Blaubär kennen sich schon länger. Jetzt haben sie beschlossen, einen Neuen in ihre fröhliche Runde aufzunehmen: das Pummeleinhorn, das in Goch groß wurde und die Firma Lootchest ziemlich bekannt machte. Das weiße Plüscheinhorn mit der bunten Mähne wird am Sonntag, 7. Juli, Bühnenshows bestreiten und übers Partygelände spazieren. Wolfgang Jansen, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft GO!, wünscht ihm und allen menschlichen Unterstützern des zweiten Seefestes, dass reichlich Besucher kommen. Solche, die spielen, staunen, essen, trinken, und bestimmt auch solche, die sich ganz informell mal nach einem Baugrundstück umsehen. Bevor es womöglich zu spät ist, denn inzwischen verkaufen sich die Bauplätze bestens, sagt Jansen.

Wie mehrfach berichtet, gibt es in den Bauabschnitten A und B nur noch wenige freie Grundstücke, noch in diesem Jahr werde es um Grundstücke in Teil C gehen. Parallel dazu läuft auch der Verkauf von Grundstücken im benachbarten Baugebiet 24 (zwischen Stadtbücherei und Emmericher Weg) prima. Straßen werden gebaut, die Aldi-Fläche ist gut erkennbar – an der Pfalzdorfer Straße tut sich eine Menge. Auf dem ehemaligen Kasernengebiet, vor wenigen Jahren noch Stadtrand, wächst quasi ein neuer Stadtteil, der über Straßen, Geh- und Radwege an die City angebunden sein wird.

Jansen, Wirtschaftsförderer Rüdiger Wenzel und Stadtsprecher Torsten Matenaers berichteten im Pressegespräch über die Pläne für das Fest-Wochenende. „Wie im vergangenen Jahr wird es einen Ballon am Kran geben, von dem aus man über das sich entwickelnde Wohngebiet und auf den großen Spielplatz blicken kann, den wir an diesem Tag offiziell eröffnen“, berichtet Jansen. Gleich drei Hüpfburgen sind angemietet, die Awo-Kita „Nierspiraten“ bietet Kinderschminken an, auf dem Weg um den Spielplatz darf sich der Nachwuchs an einem Wettbewerb beteiligen: „Ich male mir eine Stadt“, heißt es – die Straßenmalkreide wird gestellt. Kindergartenkinder, Grundschüler und ältere Kids, die schon eine weiterführende Schule besuchen, messen sich in den jeweiligen Altersgruppen miteinander.

Eine Jury wird die Arbeiten bewerten und jedem Sieger ein putziges Kiwi-Stofftier übergeben. Der flugunfähige Vogel ist auf der anderen Erdhalbkugel in Neuseeland zuhause und könnte das Zeug zum Maskottchen des Gocher Wohngebiets am See haben. Noch mehr Kunst und zwar für alle Altersgruppen bietet die Mannschaft des Gocher Museums, das dazu erneut den Projektkünstler Manfred Webel engagiert hat. Er hilft den Festgästen, mittels Schablonen Seerosen-Bilder à la Claude Monet zu gestalten. Sportlichere Naturen haben bestimmt Spaß am „Water Walk“. Dabei läuft man im Inneren übermannsgroßer Bälle auf dem See herum, wird zwar nicht nass, fällt aber ständig hin. Ein Riesenspaß - „vor allem für die Zuschauer“, flachst Janssen. Die DLRG Goch passt auf, dass niemand in Seenot gerät.

Auch Infostände der Lebensretter sowie der Pfadfinder werden aufgebaut, der Schiffsmodellclub „Pamir“ aus Straelen lässt seine Schätzchen über die moderaten Wellen tanzen. Andere Boote und   Schwimmer sind ja bekanntlich nicht zugelassen.

Bereits am Samstag, 6. Juli, sind ab 18 Uhr, Fans der Pop Up Comedy an der Bühne willkommen. Um 19.30 Uhr geht’s mit David Werker, Ill-Young Kim und John Doyle los, Kollege Lars Hohlfeld moderiert. Eintritt wird nicht verlangt; für gute Plätze an Stehtischen empfiehlt sich zeitiges Erscheinen. Einige wenige Sitzbänke sind Älteren und körperlich eingeschränkten Personen vorbehalten.

Natürlich gibt es Musik, Essen und Trinken. Es darf auch gerne ordentlich etwas umgesetzt werden, so werben die Veranstalter. Damit es sich auch lohnt für die Gastronomen.