Goch: Ideen gesucht für Peter-Plümpe-Platz

Goch : Ideen gesucht für Peter-Plümpe-Platz

Am Aschermittwoch veranstaltet die Kevelaerer Stadtverwaltung einen Workshop. Im Konzert- und Bühnenhaus werden mehrere Planungsvarianten vorgestellt. Jeder kann an diesem Abend seine Anregungen einbringen.

Der Peter-Plümpe-Platz in Kevelaers Mitte ist Rathausplatz, Marktplatz, Kirmesplatz, Parkplatz, Busbahnhof, Sammelort für Pilger. Er ist das wichtigste Projekt innerhalb aller Anstrengungen, die im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts angegangen werden sollen. Die Stadtverwaltung hat bereits Daten erhoben und Vorarbeiten geleistet; "jetzt wird es ernst - die Bürger werden befragt", heißt es aus der Abteilung Stadtplanung. Die Kevelaerer sollen eingebunden werden, wenn es um konkrete Projekte geht. Insbesondere um solche, die jeden Bewohner der Stadt angehen, weil der zentrale Platz betroffen ist.

Was dem Platz fehlt, ist eine "Aufenthaltsqualität". Sich dort zu treffen oder sich mal hinzusetzen, auf die Idee dürfte kaum jemand kommen. "Das ist zum Beispiel zu spüren, wenn eine Hochzeitsgesellschaft auf der Busmannstraße vor dem alten Rathaus steht", heißt es aus der Verwaltung. Dies soll sich ändern, und zwar unter Berücksichtigung der Vorstellungen der Kevelaerer Bürger. Die Stadtverwaltung lädt daher alle Interessierten zu einem Workshop ein, der am Aschermittwoch, 18. Februar, ab 19.30 Uhr im Konzert- und Bühnenhaus stattfindet. Von dem beauftragten Planungsbüro sind mehrere verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten für den Platz erarbeitet worden.

Die Planvarianten spielen dabei mit Gebäudeerweiterungen, mit Grüngliederungen und mit veränderten Nutzungskonzepten. Dabei wurden jedoch die bisherigen Nutzungen des Platzes in allen Varianten berücksichtigt. Auf dieser Basis sollen die Wünsche, Anregungen und Bedenken diskutiert werden. Da die vorgestellten Entwürfe lediglich als Gesprächsgrundlage dienen, ist das Ergebnis, das in die spätere Planung einfließen wird, noch völlig offen, betont die Verwaltung. Zu bedenken sei: Welche Gestaltung schließlich auch gewählt werde, Kevelaers zentraler Platz werde ein ganz anderes Gesicht bekommen.

Neben dem Peter-Plümpe-Platz werden an dem Abend aber auch andere Bereiche der Innenstadt angesprochen, die mit in das Integrierte Handlungskonzept aufgenommen werden sollen. Dazu gehören zum Beispiel der Kapellenplatz, die Hauptstraße oder der Mechelner Platz. Alles sehr prägende Bereiche, zu denen man verschiedene Meinungen haben kann. Die übrigens nicht nur während des Workshops geäußert werden können. Jeder Bürger könne sich gerne auf der Internetseite der Stadt Kevelaer informieren und dort auch Anregungen geben. Detailliertere Informationen, auch zu den vorgestellten Planungsvarianten, wird es nach dem Workshop ebenfalls auf der Homepage geben. Es sind aber auch weitere Veranstaltungen in Planung, etwa Stadtspaziergänge, eine Bürgerkonferenz und ein Fotowettbewerb, bei dem sich jeder einbringen kann.

(RP)
Mehr von RP ONLINE