Goch: Hochzeitsmesse in der Gocher Liebfrauenkirche

Goch : Hochzeitsmesse in der Gocher Liebfrauenkirche

Bereits zum achten Mal fand "Trau dich am Niederrhein" statt. Aussteller präsentierten Angebote rund ums Heiraten.

Damit der Hochzeitstag der schönste Tag im Leben wird, bedarf es guter Information und rechtzeitiger Planung. Das ist das Fazit, dass man nach dem Besuch der "Trau dich am Niederrhein" mit Gewissheit treffen kann.

Angefangen bei der Wahl des Verlobungs - und der Eheringe, über Hochzeitsbekleidung, Einladungen und Ambiente gab es viel zu sehen und zu erfahren. Viele, zumeist weibliche Besucher, drängten sich dann auch bereits am Vormittag um die Stände der etwa 30 Aussteller. Beim Anschauen blieb es jedoch nicht, es durfte auch ausprobiert werden.

Ein junges Pärchen diskutierte angeregt über den Besuch einer Tanzschule vor dem großen Tag, während einen Stand weiter verschiedene Hochzeitsfotos präsentiert werden. Wie viele wichtige Entscheidungen für den Hochzeitstag und die Feier getroffen werden müssen, wird einem beim Anblick der Ausstellungsstände klar. Beim Team des Friseurstudios "Haarscharf" aus Kleve durften Besucherinnen Platz nehmen und bekamen ihre ganz persönliche Hochzeitsfrisur. Ob offen oder hochgesteckt, glatt oder lockig, streng oder locker, zum Kleid und zur Art der Hochzeit muss die Frisur passen. Dabei sind klassische Hochsteckfrisuren immer noch beliebt bei den Bräuten, ebenso wie das klassische weiße Hochzeitskleid.

Doch auch dort ist die Wahl nicht einfach: Reinweiß, cremeweiß, oder doch elfenbeinfarben? Mit Ärmel, oder doch schulterfrei, mit geradem oder mit Herzausschnitt, eng geschnitten oder mit Prinzessinnenrock, mit Tüll oder mit Spitze, bestickt oder doch ganz schlicht, sind die Wahlmöglichkeiten schier unendlich. Die drei Modenschauen, die von den ausstellenden Bekleidungshäusern organisiert wurden, boten dabei einen gelungenen Überblick über aktuelle Trends.

Mindestens genauso wichtig wie Outfit und Frisur sind jedoch die Wahl des passenden Veranstaltungsortes für Trauung und anschließende Feier. Wichtig auch hier: Rechtzeitige Planung. "Die beliebtesten Hochzeitsmonate sind Mai bis September", weiß Irma Hogendoorn vom Kloster Graefenthal in Goch-Asperden. Wer gerne in dieser Zeit im Kloster standesamtlich heiraten, oder aber auch nur feiern möchte, muss frühzeitig reservieren.

"Damit man in diesem Zeitraum seinen Wunschtermin bekommt, würde ich empfehlen, ein Jahr vorher mit uns Kontakt aufzunehmen", so Hogendoorn. Anschließend hilft dann das Team des Klosters gerne bei allen weiteren Fragen zu Dekoration, Catering oder musikalischer Unterhaltung. Ein besonderes Highlight sind Feiern im mittelalterlichen Stil, aber auch ein Empfang im Freien oder am See ist möglich.

Wer neben einer standesamtlichen noch eine festlichere Trauung wünscht, jedoch nicht religiös ist, für den stellt eventuell eine freie Zeremonie eine Alternative dar. Auch darüber konnte man sich auf der Hochzeitmesse in Goch informieren, denn der freie Redner Ralf Frieske aus Kleve stellte diese Art der Trauung auf der Hochzeitsmesse vor. Stärken konnten die Besucher sich anschließend beim Bäcker Reffeling aus Goch, der auch Kostproben von Hochzeitssnacks und Hochzeitstorten präsentierte.

(RP)
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