Gocu und Weeze: Gleichstellungsbeauftragte und VHS blicken zurück

Jubiläum : Gleichstellungsbeauftragte und VHS blicken zurück

Unter dem Titel „Frauenrechte - ein Blick auf 100 Jahre und mehr“ geben Experten am Dienstag, 29. Oktober, um 19 Uhr im historischen Ratssal des Gocher Rathauses einen Einblick in die Zeitgeschichte des Frauenwahlrechts.

(RP) Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts und des 70-jährigen Bstehens des Grundgesetzes laden Friederike Küsters, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goch, Nicola Roth, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Weeze und Theo Reintjes, Leiter der VHS Goch, zu einer Zeitreise ein. Unter dem Titel „Frauenrechte - ein Blick auf 100 Jahre und mehr“ geben sie am Dienstag, 29. Oktober, um 19 Uhr im historischen Ratssal des Gocher Rathauses einen Einblick in die Zeitgeschichte des Frauenwahlrechts.

Die in Asperden lebende Künstlerin Gesine van der Grinten wird die Veranstaltung musikalisch und aktionskräftig unterstützen. Die Teilnahme ist kostenlos, Voranmeldungen sind jedoch erwünscht und über die Volkshochschule und bei den Gleichstellungsbeauftragten, sowie bei der KulTOURbühne Goch und dem Kultur- und Tourismusbüro der Gemeinde Weeze möglich.

„Das Frauenwahlrecht ist ein elementarer Baustein der demokratischen Gesellschaft. Die erste Wahl, bei der Frauen selbst wählen durften, fand am 19. Januar 1919. Ihr voraus gingen viele Kämpfe, Widerstände, Forderungen seitens engagierter Frauen.

Ein langer Prozess, dessen positiver Ausgang bis heute im Artikel 3 des Grundgesetzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ verankert ist. Auf diesen entscheidenden Satz in der Verfassung bestanden im Jahr 1949 vier taffe Frauen, die sogenannten „Mütter des Grundgesetzes“.

Ohne das Engagement der vielen Frauen, die sich in der Öffentlichkeit für die volle Gleichberechtigung stark gemacht haben, wäre es nicht zu diesem Satz mit großer Auswirkung innerhalb der Verfassung gekommen und eine gesellschaftliche Demokratie, so wie wir sie kennen, würde nicht existieren“, so die Stellungnahme der beiden Gleichstellungsbeauftragten aus Goch und Weeze, die an dem Abend auch zum Thema referieren werden.

(RP)