Gocher Schüler gewinnen Courage-Wettbewerb

Courage : Beim Video-Wettbewerb erfolgreich

Die Klasse 4 der St.-Georg-Grundschule aus Goch war beim Video-Contest zum Jugendfestival Courage des Kreises Kleve erfolgreich. Zu den Hauptthemen der eingereichten Beiträge gehörte der Umweltschutz.

(RP) „Jeder kann die Welt verändern! Was kannst du tun?“ war der Video-Contest überschrieben, den der Kreis Kleve zum Jugendfestival Courage ausgeschrieben hatte. Gesucht wurden Kurzfilme von Kindern und Jugendlichen aus dem Freundeskreis, aus dem Schulalltag, aus der Jugendeinrichtung oder dem Verein. Am Wochenende wurde auf der Bühne im Museumspark Schloss Moyland die Siegergruppe ausgezeichnet. Die Klasse 4 der St.-Georg-Grundschule aus Goch konnte aus den Händen der Moderatorinnen Jess und Clari neben der Gratulation auch eine Outdoor-Action-Cam entgegennehmen. Die Kinder hatten überlegt, was jeder selbst machen kann, um die Welt ein wenig zu verbessern. Ihre Gedanken fassten sie in einem Lied zusammen, das sie mit passenden Bildern zu einem Kurzfilm machten: „Lass‘ uns die Welt verändern, neue Wege geh’n. Du und ich gemeinsam in die Zukunft seh‘n. Mach mit! Sei dabei! Dein Einsatz zählt! Zusammen – für eine Welt – die uns erhält. Welt, die uns gefällt.“

Landrat Wolfgang Spreen war beeindruckt von dem eingereichten Sieger-Beitrag. „Ein eindrucksvoller Appell auch an uns Erwachsene, genau hinzuschauen – ob beim Schutz der Umwelt oder beim täglichen Miteinander.“

Was ist den Kindern wichtig? Diese Frage wird beim Siegervideo wie auch bei den weiteren eingereichten Kurzfilmen deutlich. Ob aus Kalkar oder Rees, ob aus Uedem, Bedburg-Hau oder Goch – viele Kinder und Jugendliche hatten zur Kamera gegriffen und ihre Gedanken in Worte und Bilder übertragen. Sehr häufig ging es dabei um den Umweltschutz und Müllvermeidung, um ein menschliches Miteinander und Frieden sowie um Gerechtigkeit. Spreen: „Die Sorgen um die Umwelt sowie das Helfen und Trösten waren den jungen Filmern wichtig. Die Gruppen haben das Thema toll angepackt und aus ihrer jugendlichen Sicht mit viel Leben gefüllt. Super!“

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Die Juroren, Kreissprecherin Ruth Keuken und Filmemacher Thomas Binn, hatten nach der Sichtung des eingereichten Filmmaterials die „Qual der Wahl“. Insgesamt drei Filmbeiträge schafften es in die letzte Jurierungsphase und wurden deshalb von einem Drehteam besucht. Binn besuchte neben den Viertklässlern der St.-Georg-Grundschule aus Goch auch den Religionskurs der Klasse 5 des Gocher Gymnasiums. „Die Welt ist wie ein Geschenk. Sie ist schön, groß – und wir sind immer mehr dabei, dieses Geschenk zu zerstören. Wir treten auf ihm rum, machen es schmutzig und zerknittern es. Und das ist nicht der Sinn dabei.“ So hatten es die Nachwuchsfilmer in ihrem Beitrag formuliert und mit eindrucksvollen Bildern unterstrichen. Einen Schritt weiter gingen die Pfadfinder aus Uedem. Die Jungen und Mädchen dachten sich: „Wir gehen mit gutem Beispiel voran“ und veranstalteten eine Müllsammelaktion in ihrem Heimatort. „Es ist nicht schwer, die Welt zu verändern, weil alle einen Teil dazu beitragen können, dass die Welt sauberer aussieht“, so ihr Tenor in den Interviews.

Alle drei Gruppen wurden bei den Dreharbeiten befragt, was sie zu ihrem Film motiviert hat. Ihre Gedanken sind gleichzeitig einfach und komplex, sorgenvoll und optimistisch. Ein Zusammenschnitt der Interviews mit den Finalisten sowie Szenen aus ihren Contest-Beiträgen wurden beim Jugendfestival Courage in einem etwa siebenminütigen Filmbeitrag gezeigt und ist nun auf der Internetseite www.jugendforum-courage.de abrufbar. Dort werden auch die eingereichten Kurzfilme der drei Finalisten gezeigt.

Die Kinder sind sich einig: „Sie wollen, dass wir alle gemeinsam mit anpacken, um die Welt sauberer, sozialer und gerechter zu gestalten“, so der Kreis Kleve.

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