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Goch-Asperden: Gocher Hilfstransport erreicht Polen

Goch-Asperden : Gocher Hilfstransport erreicht Polen

Der alljährliche Transport von gespendeter Kleidung nach Lublin hat bei der St.-Vincentius-Gemeinde Asperden-Nierswalde längst Tradition. Ein Teil der Sammlung ging diesmal nach Uganda, ein weiterer nach Kleve.

Seit bereits 25 Jahren findet in der St.-Vincentius-Gemeinde Asperden-Nierswalde eine Kleideraktion für bedürftige Menschen statt. Viele fleißige Helfer haben dazu die im ganzen Jahr gesammelten Spenden ausgepackt, gesichtet und für die Reise nach Polen verpackt. Außerdem war ein Kreis von fleißigen Strickerinnen damit beschäftigt, Babysachen, Socken, Schals, Mützen, Handschuhe und Decken und vieles mehr anzufertigen, um Bedürftige zu unterstützen.

Der größte Teil dieser Spenden wurde von der Caritas Lublin/Polen mit einem großen Lkw inklusive Anhänger abgeholt. Unterstützt von polnischen Helfern wurden die Pakete für den Transport verladen.

Die Region Lublin, Ostpolen, ist sehr arm. Zurzeit befinden sich rund 100.000 Flüchtlinge dort, die vor den Unruhen in ihrer Heimat Ukraine geflohen sind. Besonders diesen Menschen konnte geholfen werden.

Als besonderen Dank und als Zeichen der Verbundenheit wurde den Organisatoren in diesem Jahr von der Erzdiozöse Lublin eine Tafel mit der Inschrift "Dantibu Spem" (Hoffnung geben), sowie eine kleiner Text des Dankes überreicht.

  • Joanna Zon unterrichtet am Konrad-Heresbach-Gymnasium Deutsch.
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Nach einer Stärkung bei Kaffee und Brötchen wurde durch Diakon Aloys Pfalsdorf der Reisesegen für die 1400 Kilometer weite Reise gespendet. Anschließend ging es für die gesammelten Spenden auf die Reise.

Inzwischen hat der Lkw seinen Zielort in Lublin im Osten Polens erreicht und von dort aus werden die Hilfsgüter von der Caritas an Einrichtungen im Kriegsgebiet der Ukraine und Weißrussland weitergeleitet.

Aber nicht nur in Polen konnte geholfen werden. Auch der Kinderkiste Flic Flac des Sozialdienstes der Katholischen Frauen in Kleve wurde mit Kinderkleiderspenden geholfen.

Ein weiterer kleiner Teil der Hilfsgüter hat eine deutlich weitere Reise angetreten. Für ihn ging es nach Uganda in Afrika, denn die Gocher Hilfsorganisation Mumaaso wurde ebenfalls von der Gemeinde unterstützt. Brillen, Brillengläser und Briefmarken werden außerdem noch an die Mission in Brasilien weitergeleitet.

Die Organisatoren möchten sich nochmals bei allen Spendern sowie Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken und hoffen auch im kommenden Jahr diese Aktion weiterführen zu können.

Spenden können im kommenden Jahr an folgenden Terminen im Jugendheim Asperden in der Zeit von 15 Uhr bis 16 Uhr abgegeben werden:

6. Januar / 3. Februar / 3. März / 7. April / 5. Mai / 2. Juni / 7. Juli / 11. August / 1. September.

(RP)