Neues aus der Politik So geht es mit Ringschluss und Bahnquerung in Goch weiter

Goch · Im Bau- und Planungsausschuss Goch gab es einen Sachstandsbericht von Stadt und Bahnvertretern. Sie erklärten, wann der Ringschluss fertig sein soll und wie die Gleise überwunden werden. Brückenbauwerk oder Unterführung?

Der Bahnübergang an der Kalkarer Straße soll aufgegeben werden. Das wird aber kaum vor dem Jahr 2030 möglich sein, weil erst der Ring geschlossen sein muss.

Der Bahnübergang an der Kalkarer Straße soll aufgegeben werden. Das wird aber kaum vor dem Jahr 2030 möglich sein, weil erst der Ring geschlossen sein muss.

Foto: Anja Settnik

Den Mitgliedern des Bau- und Planungsausschusses stockte erst einmal der Atem angesichts der Planzeichnungen, die ihnen da vorgestellt wurden. Eine mächtige Überführung als Brücke über die Bahnlinie wurde gezeigt: So sollen Radfahrer und Fußgänger – von Menschen mit Behinderung gar nicht zu reden – künftig von der Kalkarer Straße aus in die Stadt gelangen und umgekehrt? Die Befürchtung dürfte unbegründet sein, denn sowohl Wolfgang Jansen als Chef der Stadtentwicklungsgesellschaft GO!, als auch der Ausschussvorsitzende Jürgen Vennmanns (BFG) erklärten deutlich, dass dies wohl keine Option sei. Die Projektingenieure der DB InfraGO stellten nur fest, was von Bahn und Bund nach dem Eisenbahnquerungsgesetz finanziert würde. Wenn man es anders haben will, nämlich städtebaulich ansprechendere Unterführungen, muss die Kommune zahlen. Worauf es dann wohl hinauslaufen dürfte.