Auftritt von Gert van Hoef Ein Youtube-Star an der Gocher Kirchenorgel

Goch · Die Videos von Gert van Hoef werden bei Youtube millionenfach geklickt. Seine Spezialität: die Orgel. Nun kommt der Niederländer wieder nach Goch – für einen ganz besonderen Auftritt.

Gert van Hoef an der Orgel.

Gert van Hoef an der Orgel.

Foto: Gert van Hoef

Der Niederländer Gert van Hoef hat sich auf der Videoplattform Youtube einen Namen gemacht. Er präsentiert dort sein Können an der klassischen Orgel – und hat sich damit eine große Fangemeinde geschaffen. Über 125.000 Abonnenten folgen seinem Youtube-Kanal, weit mehr als 70 Millionen Mal wurden seine Videos angesehen. Gert war einer der ersten, der seine Konzerte im Internet veröffentlichte, aber er ist auch ganz analog weltweit unterwegs. Und jetzt kommt er nach Goch, eingeladen vom Orgelbauverein.

Bereits mit 13 Jahren spielte van Hoef sein erstes Orgelkonzert, da hatte er auch schon fünf Jahre Unterricht. Es folgte das Studium des Instruments, das Repertoire ist breit angelegt mit besonderem Interesse am Improvisieren. Besonders gerne improvisiert der Niederländer zu Themen aus Hymnen und Chorälen. „Klassische Musik ist cool, weil sie so vielfältig ist. Das ist gewaltig ohne Ende“, schwärmt Gert van Hoef. Im Laufe seiner noch jungen Karriere hat er schon hunderte Orgeln gespielt, auch in Goch spielte er bereits. Damals – wegen der Coronazeit ohne Publikum – wurde der Auftritt auf Youtube live von 2000 Zuschauern verfolgt.

Als den Orgelbauverein vor zwei Jahren die Anfrage erreichte, ob es möglich sei, die Seifert-Orgel zu digitalisieren, um interessierten Organisten die Möglichkeit zu geben, die Orgel in der St. Maria Magdalena Kirche in Goch quasi „von zu Hause“ aus zu spielen, habe man die Gelegenheit gerne genutzt. Das Ergebnis – wiederum von Gert van Hoef gespielt – ist wiederum auf Youtube zu bewundern: Zum einen ein Konzert mit vielen Werken der klassischen Literatur, aber auch ein reines Bach-Konzert. Die fantastische Akustik der Gocher Hauptkirche begeistert den Musiker immer wieder. Am Samstag, 13. April, ab 19 Uhr kommen Werke von Asma, Bach, Boccherini, Guilmant, Mulder, Bonnet, Reger, Zimmer und eigene Kompositionen.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, es wird jedoch um eine Spende im Rahmen der Türkollekte am Ende des Konzertes gebeten.

(RP)
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