Generalleutnant Ingo Gerhartz besuchte die Kaserne in Kalkar/Uedem

Kasernenbesuch : Antrittsbesuch des neuen Inspekteurs der Luftwaffe

Zuversichtlich und zufrieden mit der geleisteten Arbeit zeigte sich Generalleutnant Ingo Gerhartz bei seiner Premiere in Uedem.

(RP) Der neue Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, besuchte bereits kurz nach seiner Amtsübernahme das Zentrum Luftoperationen, um in seine Aufgabe als „German Air Defence Commander“ im Falle eines terroristischen Anschlages durch ein Luftfahrzeug eingewiesen zu werden. Dadurch unterstrich er die besondere Zusammenarbeit zwischen NATO, Bundeswehr und den verschiedenen Behörden am Standort Kalkar/Uedem.

„Herr General, soeben wurde die Alarmrotte aus Nörvenich für eine Sichtidentifizierung gestartet“ meldet der Duty Controller in der Operationszentrale der Luftwaffe in Uedem. Es handelt sich um einen sogenannten „CommLoss“, ein Flugzeug ohne Funkkontakt zur Bodenstation. Damit tritt der diensthabende Luftwaffenoffizier aus dem Bereich „SiLuRa“, Sicherheit im Luftraum, des Zentrum Luftoperationen in Aktion.

So oder so ähnlich könnte sie lauten: Die Meldung an den „German Air Defence Commander“, den höchsten Entscheidungsträger der Luftwaffe, also ihn, Generalleutnant Gerhartz. Denn eine seiner Aufgaben im Falle eines terroristischen Angriffes, bei dem ein ziviles Flugzeug als Waffe missbraucht werden könnte, ist die Entscheidung zum Einsatz der Alarmrotte.

Ebenso verschaffte sich General Gerhartz einen Überblick über das hier stationierte Weltraumlagezentrum und die beiden NATO-Dienststellen, das „Joint Air Power Competence Centre“ (JAPCC) und das „Combined Air Operations Centre“ (CAOC).

Diese Synergieeffekte seien es, die „die multinationale und ressortgemeinsame Arbeit am Standort so fruchtbar machen“, erläuterte General Wundrak und hob die „Kultur der Zusammenarbeit“ hervor.

Dem Inspekteur, lag neben dem Fachlichen besonders der „Faktor Mensch“ am Herzen: „Die Wege sind richtig, Strukturen sind gut, aber was wir brauchen sind die Menschen“. Dieses gelte umso mehr in Zeiten wachsender Digitalisierung und „Führung 2.0“. Der neue Inspekteur verstehe es daher als seine Aufgabe „nicht nur den Einzelnen, sondern alle Menschen mitzunehmen“.

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