Ferienspaß im Gocher Jugendzentrum Astra

Jugendheim : Gocher Kinder genießen Ferienspaß

Sie sind ganz schön kreativ, die Kinder, die in diesem Jahr am Ferienspaß-Programm der Stadt Goch teilnehmen. Selbermachen ist angesagt.

Über eine Sommerphase ohne große Hitze freuen sich die Gocher Kinder, die am städtischen Ferienspaß teilnehmen. Wie in jedem Jahr gibt es drei Wochen Programm im Jugendzentrum Astra. Die zweite Woche ist jetzt vorüber, alles klappt bestens. Nicht zuletzt das neue Leitungs-Team der Jugendeinrichtung ist darüber froh: Peter Mantel und Philip Gralla. Kollege Stefan Kunz, vorwiegend als Streetworker im Einsatz, war beim RP-Besuch nicht anwesend, gehört aber dazu.

Angelique und Michelle rühren mit den Kindern in der Astra-Küche leckere und gesunde Smoothies an. Eine gute Erfrischung an heißen Tagen. Klar, dass auch viele Getränke über die Theke gehen, denn genügend Flüssigkeit ist wichtig. Sehr beliebt als Abkühlung ist die Schwamm-Schlacht, die gerade im Außenbereich stattfindet. Nicht nur die Jungen und Mädchen im Grundschulalter werden patschnass, auch Betreuer Philip muss sich danach erstmal trockenlegen. Er beschwert sich nicht, denn ebenso wie der zweite Verantwortliche ist er bei den Spielen immer voll dabei. „Mit den Kindern Spaß zu haben ist einfach. Mit den Jugendlichen wird das schwieriger“, sagt Philip. Wie die jungen Männer das alltägliche Programm für ihre jüngere und etwas ältere Klientel künftig gestalten wollen, darüber berichtet die RP in einem weiteren Artikel. Wie mehrfach berichtet, hat die Gocher Jugendarbeit ja einen längeren Findungsprozess hinter sich und ist nun mit neuem Team gestartet.

Beim Ferienspaß wir nicht nur herumgetobt oder Tischfußball gespielt - es gibt auch diverse kreative Herausforderungen. „Zum Beispiel haben wir heute selber Trommeln gebastelt“, erzählt Philip Gralla, der selbst Musiker ist und unter anderem Schlagzeug spielt. Am Trommel-Workshop haben sich übrigens vorwiegend Mädchen beteiligt. Andererseits waren beim Kunstprojekt der Museumsmitarbeiterin Jasmin Schöne auch viele Jungen dabei - „da werden ja auch Holz und diverse Baumarktartikel verarbeitet“, erklärt Peter Mantel schmunzelnd.

Bewegung spielt natürlich ebenfalls eine große Rolle. „Wir haben schon ein Fußballturnier veranstaltet und Zombieball gespielt“, erzählt Philip Gralla. Das ermöglicht ein umzäuntes Gelände, das an „Neu-See-Land“ angrenzt. Nach der Mittagspause stand mal „Schlag den Betreuer“ an, was nicht ganz so gefährlich war, wie es klingt.

„Toll war auch, dass ,Goch TV zu uns gekommen ist“, findet Peter Mantel. Die Gocher Hobby-Filmer, die das Geschehen in der Stadt festhalten und die Videos auf ihre Internetseite „goch.tv“ stellen, haben den Nachwuchs fürs filmische Dokumentieren begeistert. „Daraus soll eine langfristige Zusammenarbeit werden“, erklärt Mantel.

Ebenso, wie der Austausch mit dem Museum oder mit Verbänden erklärtes Ziel sei. Das Astra will künftig zur Gocher Gesellschaft dazugehören.

Mehr von RP ONLINE