Gocher Verkehrsführung FDP möchte Kreisverkehr oder Ampel am Ostring

Goch · Im Kreuzungsbereich Ostring/Vossheiderstraße gibt es Läden, die Kirche und bevorrechtigte Fahrzeuge Richtung Krankenhaus. Deshalb genügt die dortige Bedarfsampel nicht, meint die FDP.

 Die Gocher FDP hätte an der stark befahrenen Kreuzung Ostring/Vossheider Straße gerne einen Kreisverkehr.

Die Gocher FDP hätte an der stark befahrenen Kreuzung Ostring/Vossheider Straße gerne einen Kreisverkehr.

Bereits im Sommer vergangenen Jahres hatte die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Goh beantragt, die Kreuzung Ostring/Vossheider Straße mit einem Kreisverkehr oder einer kompletten Ampelanlage zu versehen (bislang gibt es dort nur eine Fußgängerampel). Dieser Antrag kommt nun au die Tagesordnung des Umwelt- und Planungsausschusses, der am Dienstag, 1. Juli, um 18 Uhr im Kastell beginnt. Für Teilnehmer an der Sitzung ist  nach der jüngsten Coronaschutzverordnung des Landes übrigens kein negativer Testnachweis mehr nötig, wohl aber nach wie vor das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske.

Die Liberalen begründen ihren Antrag mit einem deutlich zugenommenen Verkehrsaufkommen in den vergangenen Jahren. Nicht zuletzt seien es Berufspendler, die über den Ostring in die Stadt hinein oder auch hinaus in Richtung Autobahnauffahrt oder Richtung Kevelaer/Geldern fahren. Und wenn erst der Ring geschlossen sei, was ja in wenigen Jahren der Fall sein soll, sei mit noch deutlich mehr Verkehr zu rechnen. Die dortige Fußgängerampel sei sicherlich sinnvoll, zumal in dem Bereich auch Geschäfte und die Arnold-Janssen-Kirche liegen. Sie reiche aber nicht aus, um Gefahren zu minimieren und den Verkehr günstig zu beeinflussen. Zu bedenken sei zudem, dass Notarzt- oder Rettungsfahrzeuge auf dem Weg zum Krankenhaus oder von dort kommend stets bevorrechtigt seien. 

Die Verwaltung schlägt vor,  in Abstimmung mit der Straßenbaubehörde zu prüfen, inwieweit  die Errichtung einer Ampelanlage oder eines Kreisverkehrs  notwendig und  sinnvoll ist 2. Das Ergebnis der Prüfung inklusive Kostenaufwand soll  im Fachausschuss  beraten werden.

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