Erinnerung an Clemens-Schwestern in Uedem

Stele : Erinnerung an Clemens-Schwestern

Auf dem Uedemer Friedhof wurde an der Grabstätte eine Stele errichtet.

(cbr) Vielleicht wäre sie irgendwann in Vergessenheit geraten, die Stelle auf dem Uedemer Friedhof, an der die verstorbenen Clemens-Schwestern beigesetzt wurden. Mehr als 150 Jahre lang hatten die Ordensschwestern sich in der Kranken- und Altenpflege eingesetzt, bevor sie die Gemeinde im Jahr 2011 verließen. „Sie sind hier nicht in Vergessenheit geraten“, wandte sich Burkhard Scherf, Vorsitzender des Fördervereins St. Franziskus Uedem, an die Schwestern, die zur Aufstellung einer Gedenkstele angereist waren. Diese Stele erinnert an der Grabstätte an das Wirken der Clemens-Schwestern.

Neben der Stele ist zudem ein Kreuz mit einer besonderen Geschichte aufgestellt worden. Dieses stand nämlich zuletzt im Garten des verstorbenen Pastors Heinrich Geurts – an den sein Nachfolger Berthold Engels bei der Segnung der Stele erinnerte. „Ich bin mir sicher, Heinrich hätte gesagt: ,Das habt Ihr gut gemacht‘“, sagte Engels lächelnd. Ein Denkmal könne dabei helfen, etwas zu begreifen und ins Bewusstsein zu rücken, daher sei diese Erinnerung an die Clemens-Schwester gut. Sichtlich gerührt reagierten die angereisten Ordensschwestern. „Wir sind sehr dankbar“, ergriff Schwester Ingeburga das Wort, „dafür, dass sie uns nicht vergessen haben und wir hier den Uedemern in Erinnerung bleiben.“

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