Die Kesseler Schützen ermittelten ihre neuen Majestäten

Kessel : Königschießen in Kessel: Die neuen Majestäten

In Kessel suchten die Schützenvereine gemeinsam ihre neuen „Herrscher“.

(RP) Zum Ausklang des Monats Mai ist man im Spargeldorf auf der Suche nach neuen Majestäten. Was in den Vorjahren gut begann, kommt nun langsam in die Routine, denn der Schützenverein und die St.-Stephanus-Gilde traten zeitgleich und miteinander zum Königsschießen an. Beide Vereine trafen sich am an den Vereinslokalen Stoffelen und Gossens. Zu den Klängen der Musikkapelle das Schützenvereins marschierten alle durch Kessel zum Regierungssitz des amtierenden Schützenkönigspaares des Schützenvereins, Königin Gabi Daams nebst Prinzgemahl Stephan.

Ausgeschossen wurden sechs Wettkämpfe. Bei gutem Wetter wurden per Kleinkalibergewehr die Preisträger und die Könige oder Königinnen beider Vereine und mit dem Luftgewehr ein Kaiser(in) der Gilde gesucht. Gleichzeitig traten die Jungschützen des Schützenvereins mit dem Luftgewehr an. Bei der St.-Stephanus-Gilde schossen die Jungschützen mit der Armbrust und ermittelten so ihre Majestät. Der 6. Wettbewerb war den kleinsten Gästen gewidmet. Alle Kinder konnten teilnehmen und mit einem Lasergewehr das Kinderkönigspaar ermitteln.

Das Königsschießen wurde beim Schützenverein durch die amtierende Königin Gabi Daams eröffnet; bei der St.-Stephanus-Gilde übernahm der amtierende Kaiser Marc Groesdonk den ersten Schuss. Anschließend wurden die Preise ermittelt. Hierbei holten für den Schützenverein Stefanie Janssen den Kopf, Marcel Brökelschen den rechten und Wolfgang Bahn den linken Flügel. Der Schwanz wurde von Ulrich Kewitsch abgeschossen. Bei der Gilde ging es ähnlich voran. Den Kopf holte Dirk Komanns, der rechte Flügel ging an Jörn Groesdonk, der linke Flügel wurde von Sonja Eberhard abgeschossen. Last but not least schoss Raphael Erps den Schwanz ab. Die Jungschützen des Schützenvereins hielten mit; den Kopf holte Christoph Janssen, der rechte Flügel wurde von Maja Hartmann, der linke Flügel von Felix Hartmann abgeräumt. Den Schwanz traf Marcel Müskens. Bei der Stephanus Gilde schoss der Vereinsnachwuchs mit der Armbrust. Der Kopf wurde von Marleen Erps getroffen, der rechte Flügel ging an Keeyen Hanke, den linken Flügel traf Mira-Sophie Erps. Während dieser Wettbewerbe hatten die Kinder ihre Majestäten ermittelt; Kinderkönigin wurde Mara Brökelschen und Kinderkönig Linus Kerst.

Beim Ringen um die Königswürde ließen sich die Jungschützen nicht lange bitten, 203 Schuss lang dauerte es, bis Maja Hartmann ihren Bruder ablöste und als Jungschützenkönigin des Schützenvereins Kessel-Nergena feststand. Bei der St.-Stephanus-Gilde gelang es Hannes Groesdonk, sich wiederum die Prinzenwürde zu sichern.

Spannend wurde es an den Kleinkaliberständen. Auf dem Schießstand der Gilde wurde der Königsvogel montiert und lud die Schützen ein, den Kampf um den Titel anzugehen, beim Schützenverein ging es darum, den Rumpf von der Stange zu holen. Gleichzeitig versammelten sich die ehemaligen Könige der Gilde um die neue Kaiserwürde mit dem Luftgewehr auszuschießen. Bei der Gilde fiel der Vogel nach dem 68. Schuss und der neue König Arne Janßen war gefunden. 67 Schuss lang dauerte es beim Schützenverein. Kenneth Hanke war es, der den Vogel von der Stange holte. Er wird nun als Kenneth I. mit seiner Gattin Carina Hanke I. den Verein vertreten. Dann fand auch das Kaiserschießen sein Ende mit dem Ergebnis, dass Sonja Eberhard nun die Gilde als Kaiserin vertritt.

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