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Diakonie im Kreis Kleve: Immer noch Engpässe bei Schutzmasken

Diakonie im Kreis Kleve : Immer noch Engpässe bei Schutzmasken

Obwohl die Pandemie seit März 2020 wütet, seien Engpässe bei Schutzmaterialien immer noch nicht abgestellt, heißt es von der Diakonie. Derzeit gelieferte Masken reichen demnach langfristig nicht aus.

(lukra) Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve mit Sitz in Goch hat jetzt eine Lieferung von 1000 FFP-2 Masken für pflegerisches Personal und 2000 sogenannte „Community-Masken“, einfacher Mund-Nasen Schutz aus Bundesbeständen erreicht. Die Diakonie benötigt diese Masken, um ihre Arbeit an und mit Pflegekunden, Gästen der Tagespflege und mit Nutzern des Ambulant Betreuten Wohnens hygienisch sicher durchführen zu können.

„Die 1000 FFP-2 Masken reichen bei uns nicht mal einen Monat, mit den Community-Masken schaffen wir es zwei Monate weiter“, sagt der stellvertretende Pflegedienstleiter der Diakonie, Jörg Schlonsok. Obwohl die Pandemie seit März 2020 wütet, seien Engpässe bei Schutzmaterialien immer noch nicht abgestellt. „Wir müssen ständig neu schauen, wo wir geeignete Masken zu einem akzeptablen Preis bestellen können“, so Schlonsok.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn formuliert im Anschreiben zu den Masken, dass in den letzten Monaten erhebliche Fortschritte bei der Versorgung des Gesundheitsbereichs und der Pflege in Deutschland mit persönlicher Schutzausrüstung erzielt werden konnten. Die Lieferung könne nur eine Ergänzung sein, so Spahn. Sie könne die möglichst frühzeitige und vorausschauende Beschaffung von Schutzausrüstung durch Einrichtungen und Träger in den kommenden Monaten nicht ersetzen. Die Funktionstüchtigkeit der gelieferten Masken ist bis Dezember 2021 gegeben, bei der Diakonie werden sie bereits ein Jahr vorher aufgebraucht sein.