1. NRW
  2. Städte
  3. Goch

Deutsche Glasfaser beginnt mit Markterkundung in Goch

Internet : Deutsche Glasfaser bietet in Goch schnelles Internet

Fördermittel von Bund und Land ermöglichen den Netzausbau in Teilbereichen von Goch. Zudem wird die Nachfrage für weiteres Kundeninteresse abgefragt.

(RP) Langsames Internet ist für Bürger  heute eines der größten Ärgernisse und für Geschäftsleute ein Riesenproblem. Deshalb wird überall an Verbesserungen gearbeitet. Möglichst flächendeckend soll das  Glasfasernetz in Goch ausgerollt werden. Etwa 950 Haushalte, die nicht wirtschaftlich ausgebaut werden können, sollen mit Hilfe von Fördermitteln des Bundes und des Landes an das Netz der Zukunft angeschlossen werden.

Flüssiges TV-Streaming in höchster Auflösung, Internetsurfen mit Lichtgeschwindigkeit und stabile Videokonferenzen im Homeoffice – der Anschluss an ein Glasfasernetz ist entscheidend für die langfristige Attraktivität von Kommunen. Die digitale Zukunft kommt rasend schnell und bringt alte Kupferanschlüsse an ihre Leistungsgrenzen. Deshalb muss auch für Goch ein möglichst flächendeckendes, reines Glasfasernetz her. Die Vermarktungsphase der Firma Deutsche Glasfaser im Fördergebiet Goch findet im Zeitraum 11. Januar bis 1. März 2020 statt. Im Anschluss daran startet die Nachfragebündelung für die privatwirtschaftlich auszubauenden Haushalte, die nicht im Rahmen des Förderprogramms berücksichtigt werden. Die Kombination aus privatwirtschaftlichem und gefördertem Netzausbau macht ein flächendeckendes, reines Glasfasernetz für die gesamte Stadt  möglich.

Im Rahmen der Förderung werden rund sechs Millionen Euro für die schrittweise Schließung der Netzlücken in Goch aufgewendet. Drei Millionen Euro kommen vom Bund und 2,6 Millionen Euro vom Land. Zusammen mit dem Eigenanteil der Kommune, rund 650.000 Euro, können so alle unterversorgten Haushalte in der Stadt angeschlossen werden.

Für die Haushalte, die sich im Fördergebiet befinden, wird es einen gesonderten Infoabend zum Glasfaserausbau geben. Dazu lädt Deutsche Glasfaser alle Betroffenen  am Mittwoch, 15. Januar, um 19 Uhr  ins  Kastell  ein.  Bürgermeister Ulrich Knickrehm, Wirtschaftsförderer Rüdiger Wenzel und Projektleiter Dietmar Rotering beantworten  Fragen.

Wer sich schon einmal online informieren möchte, kann das über die Internetseite www.deutsche-glasfaser.de tun. Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser hat ihren Hauptsitz in Borken.

(RP)