Der Werbering Uedem lädt zum Büdchenzauber ein

Uedem : Der umweltbewusste Büdchenzauber

Am nächsten Wochenende, 14. Dezember und 15. Dezember, lädt der Werbering Uedem wieder ein zu seinem beliebten Büdchenzauber. In diesem Jahr wird auf Plastik verzichtet. Neuer Gast in Uedem ist der „Grinch“.

„Traumschön, klein und fein ist unser Büdchenzauber. Ein Ort zum Entspannen und Verweilen, und ein Treffpunkt vieler netter Menschen, die Gutes tun“, so fasst Heidi Binn, Vorsitzende des Uedemer Werberings zusammen, was seit mehr als zehn Jahren den Uedemer Weihnachtsmarkt auszeichnet und beliebt macht. Am Wochenende des dritten Advents werden rund um den Seemannbrunnen auf dem Marktplatz die kleinen, liebevoll geschmückten Büdchen stehen, mit allen Sinnen werden die Besucher die Vorfreude auf Weihnachten spüren.

Mit Unterstützung der Gemeinde Uedem hat der Werbering das langjährige Erfolgskonzept aktualisiert und hält für die Besucher auch Überraschungen bereit. „Auch uns liegt der Umweltgedanke am Herzen, deshalb verzichten wir in diesem Jahr völlig auf Plastik und Einweggeschirr“, erklärt Heidi Binn. Glühwein gibt es nun aus Glasbechern, Sponsor ist hierbei die Volksbank an der Niers. Ein schwieriges Problem sei die „Logistik des Spülens“ gewesen, so die Werberingvorsitzende. Das habe sich aber glücklicherweise schnell gelöst, denn die Tänzerinnen vom Uedemer Knollenballett hätten sich bereit erklärt, das Spülmobil zu bedienen. Außerdem wurden Stofftaschen angeschafft, die auf dem Weihnachtsmarkt für zwei Euro erworben werden können. Sie heißen „Sachen Reintuding“ und können natürlich auch nach Weihnachten noch weiterverwendet werden.

Besonders die kleinen Besucher des Büdchenzaubers lieben den Streichelzoo, den wie immer die Familie van de Loo liebevoll herrichtet. Schaf Paul ist hier der unbestrittene Star und wird sich unendlich lange streicheln lassen. Neu in diesem Jahr ist ein anderer Besucher: der „Grinch“ kommt nach Uedem und wird an beiden Tagen mit Witz und Schabernack den Markt aufmischen, denn der grüne Zwerg aus der US-amerikanischen Fantasykomödie von Ron Howard mag bekanntlich das Weihnachtsfest gar nicht und stellt allerlei Unsinn an. Der liebe Nikolaus lässt sich dadurch aber nicht abhalten und kommt wie gewohnt, um die Kinder mit Schoko-Nikoläusen zu beschenken. Stammgast in Uedem ist das Düsseldorfer Kinderhospiz Regenbogenland. Hier gibt es Kunst und Information, der Engel „Engelbert“ ist auch dabei. Die Mitarbeiterinnen des Uedemer „Café Konkret“ werden an zwei Ständen frisch gebackene Waffeln, Gebäck und Säfte verkaufen. Seit 13 Jahren unterstützt die Hilfsorganisation bedürftige Familien mit Schulmaterial, Lebensmittel und Beratung. Zusammen mit Hans Dieter Kahrl leitet Sujata Davids die Einrichtung. Sie betont, „Café Konkret“ leiste besonders mit der Netzwerkarbeit und der Vermittlung zwischen Behörden und den betroffenen Familien wertvolle Arbeit. „Wir möchten den Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, eine Stimme geben“, so Davids.

Wie gewohnt sind auch die übrigen der 21 Aussteller nicht-kommerziell. Die Jugendfeuerwehr verkauft Tannenbäume und spendet für einen wohltätigen Zweck. Die Kinder vom St. Franziskus Kindergarten und vom Familienzentrum Kunterbunt haben im Vorfeld bereits fleißig gebastelt. Geschenke, die man in keinem Kaufhaus findet, gibt es hier. Die beliebten Schwibbögen, filigrane Holzarbeiten mit weihnachtlichen und anderen Motiven, gibt es bei Marina Drofenik. Gestricktes, Gefilztes, Steinbilder und Kunstvolles aus Papier – wer das besondere Geschenk sucht, wird fündig. Zur Stärkung gibt es Grillwürstchen am Stand des Werberings. Glühwein fehlt nicht, jedoch ist er diesmal weiß, mit einem „Spritz“ Aperol. Musikalisch wird ebenfalls einiges geboten an beiden Tagen: die Niers Drummer „Drums & Pipes“ spielen auf, ebenso das Jugendorchester Uedem. Vor der evangelischen Kirche werden die Turmbläser des Musikvereins Concordia zu hören sein. Innerhalb der Kirche gibt es ein Orgelkonzert von Elmar Lehnen und eine Darbietung vom Chor „Just for fun“.

Dort ist auch Gelegenheit, der Märchenerzählerin Elisabeth Unger zuzuhören. Heidi Binn betont, ohne die Hilfe so vieler ehrenamtlicher Menschen, die Unterstützung durch die Gemeinde und Sponsoren wie Volksbank und Sparkasse sei der Büdchenzauber nicht denkbar: „Dass wir dies alles immer wieder „deckeln“ können, darauf sind wir stolz.“