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Goch: Der Traum eines Hobbits

Goch : Der Traum eines Hobbits

Die Verleihung des 4. Klever Unternehmerpreises riss das Publikum erneut von den Sitzen. Mit stehenden Ovationen wurden die Sieger und die gesamte Veranstaltung gefeiert. Unterhaltung vom Feinsten.

KLEVE Wieder eines dieser gelungenen Großereignisse in der Stadt Kleve. Ein fabelhaftes um genau zu sein. Freundliche Elfen empfingen die Gäste in der Klever Stadthalle, und waren den ganzen Abend als gute Geister hilfreich zugegen. Die Dekoration auf der Bühne deutete ebenfalls auf eine mystische Welt hin und die Ausnahmegeigerin HannaH Walter versuchte einleitend den Bogen zwischen Fantasie und Wirklichkeit mit zeitgenössischer Klassik auf der E-Geige zu spannen. Der Einstieg in das Thema des Abends „Erfolg ist keine Zauberei“ war damit gemacht.

Daumen gedrückt

„Eine Ehrung, die die Öffentlichkeit für die Leistung der Unternehmen sensibilisieren soll“, so Bürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung Theo Brauer über den Klever Unternehmerpreis. In seiner Rede spielte er darauf an, dass es derzeit nicht nur eine turbulente Zeit sei, in der viele Blasen platzten, sondern auch wunderbare Möglichkeiten entstünden. Vor dem Hintergrund der Bewerbung für den Fachhochschulstandort Kleve, berichtete Brauer, dass er seit Wochen mit gedrückten Daumen vor dem Einschlafen „I have a dream“ deklamiere und erntete damit donnernden Applaus.

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Gastredner Fritz Kuhn, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag , stimmte optimistisch was die Klever Bewerbung angeht und referierte anschließend über die Chancen eines Struktuwandels unter dem Motto „Mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben“. Auch jenseits aller Farbenspiele war Kuhn der perfekte Redner an jenem Abend, denn als Politiker aus dem Wahlkreis Hoffenheim, weiß er, dass Erfolg wirklich keine Zauberei ist, sondern mit Wissen, Verantwortung und persönlichem Einsatz verbunden ist.

Der Mentalist Farid (Finalist bei „The next Uri Geller“) verlegte das Geschehen dann vorübergehend wieder in die Welt der Wunder und verzauberte das Publikum mithilfe von Suggestion, Rhetorik und Psychologie.

Bei seiner Suche nach einer attraktiven Assistentin geriet er zunächst an den Bürgermeister, was von beiden sicher anders geplant war. Davon ließ er sich aber nicht irritieren und erstaunte das Publikum in der Folge ein ums andere Mal mit seinen Tricks.

Elfen auf der Bühne

Der letzte aufsehenerregende Auftritt gehörte wieder Theo Brauer. Die Umschläge, die den jeweiligen Sieger verrieten, wurden bis dato von Elfen auf die Bühne gebracht. Doch den dritten brachte zur Überraschung aller der Bürgermeister selbst. Brauer erklärte ganz selbstverständlich, dass es bei ’Herr der Ringe’ schließlich nicht nur Elfen sondern auch Hobbits gegeben habe.

Fazit: Kleve erlebte einen höchst unterhaltsamen Abend mit Unternehmern, Publikum und einem Bürgermeister in Topform.

(RP)