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Das Feizeitbad GochNess öffnet ohne Saunabetrieb wieder

Schwimmbadbesuch wieder möglich : GochNess öffnet zu den Ferien

Die Sauna muss noch geschlossen bleiben. Auf die Wasserlandschaft des GochNess dürfen sich Familien jedoch wieder freuen: Am ersten Sonntag in den Ferien steht sie wieder zur Verfügung – allerdings müssen Regeln befolgt werden.

Noch fordern große Banner am Zaun der Stadtwerke die Gocher dazu auf, zu Hause zu bleiben. Wegen der Corona-Pandemie, die inzwischen aber offensichtlich so gut zu handhaben ist, dass einige Lockerungen möglich werden. Zum Beispiel darf wieder geschwommen werden, und zwar nicht nur in gesitteten Bahnen, sondern auch mit Spaß. Obwohl dies in Nordrhein-Westfalen schon wieder seit dem 15. Juni erlaubt ist, haben hiesige Bäder lieber noch etwas abgewartet und an ihren Hygienekonzepten gefeilt. Das Ergebnis – in Goch wie in Kleve: Zum 28. Juni, dem ersten Sonntag der Sommerferien, werden die Freizeitbäder wieder geöffnet.

Die Sehnsucht nach dem kühlen Nass war in den vergangenen Monaten groß, sportliche Schwimmer, Kursteilnehmer und Wasserratten mussten wegen der Corona-Pandemie lange auf die gewohnte Bewegung im Wasser verzichten. Auch vielen Familien hat das GochNess mit seinem erst im vergangenen Jahr für die Jüngsten angeschafften Piratenschiff gefehlt.

Mitte Juni hatte die Landesregierung die Coronaschutzverordnung unter anderem dahingehend angepasst, dass in Schwimmbädern auch Wasserattraktionen wieder genutzt werden dürfen und Schwimmen für Familien und Freunde wieder erlaubt ist. Darauf reagieren die Gocher Stadtwerke nun. „In den vergangenen Wochen haben wir ein Hygienekonzept für die Wasserlandschaft umgesetzt“, erklärt Carlo Marks, Geschäftsführer der Stadtwerke Goch Bäder GmbH. Mit diesem Konzept sei es möglich, wieder zu öffnen. „Dazu haben wir die Öffnungszeiten verändert. Die Anzahl der möglichen Gäste ist aufgrund der gesetzlichen Vorgaben begrenzt. Wir bitten daher um Verständnis, wenn es zu Wartezeiten oder Einschränkungen kommt.“

Zu den neuen Regeln gehört, dass sowohl in den Becken als auch auf den Spielattraktionen, in den Lauf- und Liegebereichen sowie im Eingangsbereich, in den Umkleidekabinen und Duschen der übliche Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist. Die Anzahl der Besucher pro Becken ist begrenzt und darf nicht überschritten werden – die Schwimmmeister achten auf die Einhaltung. Ein Mund-Nasen-Schutz ist beim Eintritt ins Schwimmbad bis in die Umkleidekabinen vorgeschrieben.

Wie schon vom Besuch des Naturfreibads bekannt gilt auch für die Wasserlandschaft, dass der Eintritt ausschließlich mit einem E-Ticket möglich ist. Dieses bekommt der Gast im Online-Shop unter www.gochness.de. Dort kann man ein Kundenkonto anlegen und dann schnell und bequem für den gewünschten Tag Eintrittskarten kaufen. Im Kundenkonto werden die Kontaktdaten zur Rückverfolgung hinterlegt, so dass der Gast beim Besuch keine weiteren Angaben machen muss. Wer sein Ticket nicht online erwerben kann oder möchte, kann es im Servicecenter der Stadtwerke an der Klever Straße kaufen.

Die Öffnungszeiten sind in den Ferien von Montag bis Donnerstag von 13.30 bis 16.30 Uhr und von 17 bis 20 Uhr, Freitag bis Sonntag von 11 bis 14 und von 15 bis 18 Uhr. Für Kurse und Personen, die den Risikogruppen angehören, öffnet die Wasserlandschaft darüber hinaus jeden Dienstag und Donnerstag von 8 bis 10 Uhr und von 10.30 bis 12.30 Uhr. Die Frühschwimmerbändchen sind in den Zeiten von 8 bis 10 Uhr gültig und können vor Ort direkt eingelöst werden, sie garantieren aufgrund der begrenzten zulässigen Personenzahl im Schwimmbad aber nicht den Zutritt. Wer eine Schwimmzeit gebucht hat, sollte auch kommen, denn die Tickets sind nicht erstattbar.

Kristina Derks, bei den Stadtwerken zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, erklärt: „Sollte es mal so sein, dass es für den gewünschten Tag keine Tickets mehr für die Wasserlandschaft gibt, lohnt sich bei gutem Wetter der Besuch des Freibades. Die Copa Gochana samt großer Liegewiese ist in den Ferien täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.“