1. NRW
  2. Städte
  3. Goch

Corona-Krise: In Goch startet jetzt auch der Coronatest-Drive-In

Mobile Probeentnahmestelle : Coronatest-Drive-In startet am Dienstag in Goch

Damit wird in Goch die vierte mobile Probeentnahmestelle im Kreis Kleve installiert. In Emmerich, Weeze und Geldern gibt es sie bereits – in Kevelaer ist sie in der Planung.

Am Dienstag, 7. April, startet das der „Coronatest-Drive-In“, eine mobile Probeentnahmestelle für die Tests auf das Coronavirus, in Goch. Das teilte der Kreis Kleve jetzt mit. Die Kassenärztliche Vereinigung hatte kreisweit Ärzte um Unterstützung und ihren Einsatz an einem möglichen Drive-In gebeten, damit Patienten, die möglicherweise mit dem Virus infiziert sind, direkt in ihrem Auto getestet werden können. In Emmerich, Weeze und Geldern sind kürzlich bereits mobile Probeentnahmenstellen eingerichtet worden. „Dank der Kooperationsbereitschaft der Gocher Ärzte startet das Drive-In nun auch in Goch“, sagt die Kreisverwaltung.

Weiter informiert die Verwaltung über den Ablauf des Tests: Ein Patient soll, wenn typische Symptome (Husten, Atemnot, Fieber) auftreten, seinen Hausarzt telefonisch kontaktieren, da der Hausarzt auch die Vorerkrankungen seiner Patienten kennt. Sollte der Hausarzt nach Vorgaben des Robert-Koch-Instituts eine Coronavirus-Testung durchführen lassen wollen, schickt er ein Formular an die Kreisverwaltung. Diese teilt dem Patienten telefonisch einen Zeitkorridor mit, in dem er zur Teststelle kommen soll.

Vor Ort wird die Krankenversichertenkarte eingelesen und kontrolliert, ob „der richtige Patient“ zum Termin erschienen ist. Nur mit der Karte könne der Test stattfinden, betont die Verwaltung. Den Test führt dann der Arzt am Drive-In durch. Das Ergebnis wird dem Patienten und dem Hausarzt nach etwa einer Woche telefonisch mitgeteilt. „Alle Patienten, die getestet wurden, sollen in jedem Fall zuhause bleiben, bis das Testergebnis mitgeteilt wurde. Falls es positiv ausfällt, kann sich dieser Zeitraum nach Vorgabe des Gesundheitsamtes auch verlängern“, erklärt die Verwaltung.

Die Inbetriebnahme einer weiteren Probeentnahmestelle ist aktuell in Planung. Zudem finden in der Kreisverwaltung Planungen statt, künftig die vollstationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe im Bedarfsfall mobil zur Testung anzufahren.

(capf)