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Bürgermonitor: Stadt Goch behebt Gefahrenstelle an Kesseler Straße

Gefahrenstelle behoben : Der Kreuzungsbereich an der Kesseler Straße ist wieder sicher

Das im RP-Bürgermonitor thematisierte große Schlagloch an der Kesseler Straße in Nierswalde wurde geschlossen und der Straßenabschnitt asphaltiert. Die Anwohner zeigen sich erfreut.

Es hat die Anwohner lange verärgert: Kostenpflichtiger Inhalt Ein Loch im Kreuzungsbereich der Kesseler Straße Ecke Silberberger Weg in Nierswalde. Doch das hat jetzt ein Ende. Die Stadt hat sich um eine Lösung bemüht und die Gefahrenstelle behoben.

Darüber erfreut ist Anwohnerin Annegret Simons. Im Februar meldete sich die Gocherin beim Bürgermonitor unserer Redaktion und schilderte vom Problem des „Wasserlochs“. Es sei eine Gefahr für Fahrrad- und Autofahrer – insbesondere wenn sich darin Wasser gesammelt habe und die Beschaffenheit des Bodens von Außen nicht abzuschätzen sei. Lorenz Henkel-Jürß bestätigte die Darstellung seiner Nachbarin und forderte ein schnelles Handeln der Stadt Goch. Die Verwaltung verwies derweil darauf, dass ein Abschnitt des Loches auf Privatgrundstück liege und daher eine Einigung mit mehren Beteiligen zu treffen sei.

 So sah die Gefahrenstelle kurz vor Beginn der Bauarbeiten aus.
So sah die Gefahrenstelle kurz vor Beginn der Bauarbeiten aus. Foto: Lorenz Henkel-Jürß

Seither wurde an einer Lösung gearbeitet – wobei sich die Absprachen durch Corona verzögerten. „Jetzt ist das eingetreten, was wir uns gewünscht haben“, sagt Stadtsprecher Torsten Matenaers. Und das sei eine „gemeinsame Lösung aller Beteiligten.“ So habe ein privater Anlieger Teile seiner Fläche zur Verfügung gestellt, um die Straße zu verbreitern, erklärt Matenaers. Zudem habe sich „ein Betrieb, für den die Straße von Vorteil ist“, zu 50 Prozent an den Herstellungskosten beteiligt. Die andere Hälfte übernahm die Stadt. Der Kommunalbetrieb verrichtete die Arbeit.

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„Wir und auch alle anderen Rad- und Autofahrer können jetzt wieder sicherer die Kesseler Straße befahren“, sagt Simons. „Die Ecke ist großzügig asphaltiert worden“, beschreibt Lorenz Henkel-Jürß die Situation. „Damit ist die Gefahrenstelle vom Tisch.“

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