Goch: Brücke soll das Public Viewing retten

Goch : Brücke soll das Public Viewing retten

Gleich mehrere Stunden dauerten die Gespräche an, die gestern zwischen den für das Public Viewing verantwortlichen Personen in Goch stattfanden. Gespräche, deren Ergebnis von den Beteiligten anschließend einmütig als durchweg positiv bezeichnet wurden. Der Veranstalter Georg van den Höövel (gordion management) sagte der Rheinischen Post, dass "alle bemüht" seien, das Public Viewing gemeinsam auf die Beine zu stellen.

Auch das Rathaus sprach im Anschluss von "guten Gesprächen". Pressesprecher Torsten Matenaers betonte, dass natürlich auch die Stadt ein großes Interesse daran habe, die Fußball-Europameisterschaft ins Gocher Parkstadion zu holen. Aber: "In Sachen Sicherheit gibt es keinen Kompromiss, sondern nur eine Lösung".

Auch van den Höövel hatte die Wichtigkeit der Auflagen stets unterstrichen und auch in den Vorjahren Wert darauf gelegt, dass sie eingehalten wurden. Eine Zahlenfeilscherei auf Kosten der Sicherheit wird es also mit keiner von beiden Seiten geben.

Wie die RP erfuhr, könnte nun eine Brücke zu besagter "Lösung" werden. Eine zusätzliche Möglichkeit die Niers zu überqueren, würde den Besucherströmen im Notfall einen weiteren Fluchtweg bieten und so die derzeitigen Bedenken des Bauamtes ausräumen.

(RP)