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Bombe in Uedem entschärft – Sperrgebiet aufgehoben

Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg : Bombe in Uedem entschärft – Sperrgebiet aufgehoben

Im Baugebiet Mörsfeld ist am Donnerstag bei Bauarbeiten eine fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Am Abend wurde sie entschärft.

Die fünf Zentner (250 Kilogramm) schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg lag im Erdreich des Baugebiets Mörsfeld, zwischen Boxteler Bahn und Meursfeldstraße. Dort soll ein Einkaufszentrum entstehen. Um die von ihr ausgehende Gefahr zu bannen, wurde unmittelbar nach dem Fund der Bombe der Kampfmittelräumdienst alarmiert, der sich sogleich auf den Weg nach Uedem machte.

Parallel begannen die Vorbereitungen für den Schutz der Bevölkerung. Um 14.36 Uhr wurde eine Warnmeldung über die Notfall-Informations- und Nachrichten-App Nina verschickt. Dann begannen Feuerwehr und Polizei mit der Evakuierung der Anwohner rund um den Fundort. Bis spätestens 17 Uhr mussten alle Gebäude in einem Radius von 250 Metern um die Weltkriegsbombe geräumt sein. Im Radius von 500 Metern war ein Aufenthalt im Freien verboten. Gehunfähige Personen konnten zum Verlassen des Bereiches bis 16 Uhr telefonisch Hilfe bei der Gemeinde Uedem anfordern. Als vorübergehende Unterkunft, stand den Bürgern das Bürgerhaus am Agathawall zur Verfügung.

Für 17.30 Uhr war die Entschärfung der fünf-Zentner-Bombe angekündigt worden. Dann dauert es doch noch bis 18 Uhr, bevor die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienst mit ihrer gefährlichen Arbeit beginnen konnten. Eine gute halbe Stunde später, um 18.32 Uhr, meldete die Warn-App Nina schließlich Entwarnung. Vom Blindgänger ging keine Gefahr mehr aus, die fünf-Zentner-Bombe konnte abtransportiert werden und die Uedemer durften wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen.