Boeren-Treck-Spektakel: Griether Nachbarschaft mit dabei

Nachbarschaft in Kalkar : Griether machen beim Boeren-Treck mit

Beim Boeren-Treck-Spektakel sind es nicht übliche Rennfahrer, sondern humorbegabte Bastler, die die Nase vorn haben. Hauptsache schräg und in Gemeinschaftsarbeit entstanden sollten die Fahrzeuge sein.

Eine Premiere gibt es beim diesjährigen Boeren-Treck-Spektakel (kurz: BTS): Erstmals in der Geschichte des Events hat sich eine Straßengemeinde zusammengeschlossen, um in Kalkar teilzunehmen. Die Initiative ergriffen haben die Bewohner der Straße Bockskamp in Grieth.

Das Boerentreck-Spektakel wird in diesem Jahr vom 13.-15. September zum insgesamt siebten Mal stattfinden. An die Entstehung kann sich Mitveranstalter Han Groot Obbink aber noch ganz genau erinnern: „Gemeinsam mit Georg Remy war ich nur kurz hinter der Grenze in den Niederlanden bei einer ähnlichen Veranstaltung. Wir waren so begeistert, dass wir uns gefragt haben: Warum ist das in Deutschland noch nicht bekannt? So haben wir uns danach überlegt, dieses Event auch hierzulande an den Start zu bringen. Wir haben ein Konzept entwickelt und um Teilnehmer geworben.“

Im Anschluss daran entwickelte sich das Spektakel nach der ersten Ausrichtung im Jahr 2013 zu einem der beliebtesten in der Region; es kann kontinuierlich steigende Anmelde- und Besucherzahlen vorweisen. „Anfangs mussten wir noch bei vielen anfragen, ob sie nicht Lust hätten, mitzumachen. Inzwischen melden sich aus dem gesamten Rheinland immer neue Teilnehmer bei uns“, berichtet Obbink, der mit seinen Nachbarn aus dem Bockskamp in diesem Jahr erstmals selber beim BTS vertreten sein wird. Die Straßengemeinschaft wird in der Kategorie „Rommelcross“ an den Start gehen.

Die Idee dazu entstand bei einem sogenannten „Mauerbier“, wie Eric Thünnissen erzählt: „Wir treffen uns nach Feierabend oft zwanglos draußen auf ein Bier und sind auf das Thema Boeren-Treck gekommen.“ Vor zwei Jahren schon schlug der Griether Frank Reumer dabei vor, mit einem eigenen Wagen teilzunehmen, konkretisiert wurde das aber nicht. Erst als er das Ganze ein Jahr später erneut ins Gespräch brachte, „waren wir schnell Feuer und Flamme“, so Thünnissen. Inzwischen sind er und seine Mitstreiter in die Planung eingestiegen: „Es wartet aber erstmal viel Arbeit auf uns. Es muss noch viel gehämmert und geschraubt werden.“ Dem Team spielt dabei in die Karten, dass die Gruppe mit Rene Pooth und Patrick Schweers „zwei hervorragende Schrauber“ in ihren Reihen hat, wie Thünnissen erklärt.

Gespannt sein darf man auf das Motto, mit dem die Griether überraschen wollen. „Es wird wohl etwas mit unserer Premiere zu tun haben“, blickt Han Groot Obbink voraus. Im Vordergrund steht für die Bewohner des Bockskamp aber der Spaß und der Gruppengedanke. „Das Gemeinschaftsgefühl ist durch Straßenfeste und das Mauerbier ohnehin schon vorhanden, wird durch die Teilnahme am Boeren-Treck aber nochmal gestärkt“, freut sich Thünnissen: „Besonders wichtig ist uns, dass wir in einem Team aus verschiedenen Altersgruppen arbeiten und viele jüngere Leute mit von der Partie sind. Das Projekt zeigt den Zusammenhalt der Bewohner unserer Straße.“ Von dem Ergebnis dürfen sich die Zuschauer selber überzeugen – fest steht, dass es etwas Einmaliges sein wird.

Mehr von RP ONLINE