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Besondere Übung für die Gocher Feuerwehr​

Höhenrettung : Besondere Übung für die Gocher Feuerwehr

Die Höhensicherungstruppe der Freiwilligen Feuerwehr Goch absolvierte am Donnerstagabend eine besondere Übung. Dafür ging es hoch hinaus.

Bei der Gocher Bioenergie GmbH an der Klever Straße konnten die ehrenamtlichen Kräfte die Rettung von Verletzten aus dem Feuerraum des Dampferzeugers simulieren. Die Anlage durchläuft aktuell eine Inspektion und ist daher außer Betrieb. Im Normalbetrieb herrschen dort über 900 Grad. Auf dem Gerüst des Feuerraumes wurden zwei Übungspuppen platziert, welche verletzte Monteure darstellen sollten.

Aus circa 26 Meter Höhe mussten die Feuerwehrleute die Puppen durch das enge Gerüst abseilen. An der Sohle wurden diese in Empfang genommen und aus der Feuerkammer herausgebracht. Herausfordernd war nicht nur die Höhe, sondern auch die spärlichen Lichtverhältnisse und der wenige Platz. Zielgerichtet, präzise und schnell wurden die Puppen von den Ehrenamtlern gerettet.

Die Höhensicherungstruppe der Feuerwehr Goch besteht aus speziell ausgebildeten, freiwilligen Feuerwehrleuten der Löschgruppe Asperden, welche zusätzlich zu ihren normalen Übungsdiensten auch solche speziell auf die Höhensicherung abgestimmte Übungen absolviert.

Gruppenführer Peter Tekath, Ausbildungsleiter Jens Barten und der Leiter der Feuerwehr Goch Stefan Bömler bedankten sich beim Kraftwerksleiter Martin Neumann für die gute Zusammenarbeit.