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Goch: Bankraub: 40 Hinweise

Goch : Bankraub: 40 Hinweise

GOCH/krefeld (sep) Nach der Veröffentlichung eines Phantombildes des Hülser Bankräubers hat die Krefelder Polizei in den vergangenen Tagen viele Hinweise aus der Bevölkerung erhalten. 40 Anrufer meldeten sich – ausschließlich aus dem Gocher Raum, wie Polizeisprecher Dietmar Greger gestern mitteilte. Der gesuchte Mann ist mit einem weiteren Täter, von dem kein Phantombild existiert, flüchtig. Die Polizei hat auf die gehäufte Zahl von Hinweisen reagiert und ihre Einsatztruppe verstärkt. Elf Beamte machen sich auf die Jagd nach dem flüchtigen Duo. Die Polizei hatte die Vermutung geäußert, dass die beiden flüchtigen Täter ebenfalls aus der Region Goch kommen, da der dritte, bereits gefangen genommene Bankräuber von dort stammt. Dieser Mann schweigt weiter beharrlich. „Er denkt nicht daran, seine Kollegen zu zinken“, sagte Greger. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm „erpresserischen Menschenraub“ vor. Nach RP-Informationen hatte die Polizei in Kleve vor dem Raub keine Hinweise mehr auf den Verbleib des festgenommenen Gochers.

GOCH / krefeld (sep) Nach der Veröffentlichung eines Phantombildes des Hülser Bankräubers hat die Krefelder Polizei in den vergangenen Tagen viele Hinweise aus der Bevölkerung erhalten. 40 Anrufer meldeten sich – ausschließlich aus dem Gocher Raum, wie Polizeisprecher Dietmar Greger gestern mitteilte. Der gesuchte Mann ist mit einem weiteren Täter, von dem kein Phantombild existiert, flüchtig. Die Polizei hat auf die gehäufte Zahl von Hinweisen reagiert und ihre Einsatztruppe verstärkt. Elf Beamte machen sich auf die Jagd nach dem flüchtigen Duo. Die Polizei hatte die Vermutung geäußert, dass die beiden flüchtigen Täter ebenfalls aus der Region Goch kommen, da der dritte, bereits gefangen genommene Bankräuber von dort stammt. Dieser Mann schweigt weiter beharrlich. „Er denkt nicht daran, seine Kollegen zu zinken“, sagte Greger. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm „erpresserischen Menschenraub“ vor. Nach RP-Informationen hatte die Polizei in Kleve vor dem Raub keine Hinweise mehr auf den Verbleib des festgenommenen Gochers.

Das Bankräuber-Trio vom Niederrhein hatte am Freitag, 25. August, eine Volksbank an der Tönisberger Straße in Krefeld-Hüls überfallen. Sie drangen durch ein Fenster in das Bankgebäude ein und warteten auf das Eintreffen der Angestellten. Gegen 7 Uhr brachten sie zwei Mitarbeiter, einen Hauptkassierer und eine Kollegin, in ihre Gewalt. Dem anschließend eintreffenden 44-jährigen Hausmeister gelang es, das Gebäude rechtzeitig zu verlassen und die Polizei zu verständigen. Die Täter gaben darauf hin ihr Vorhaben auf und flüchteten aus der Bank. Der gesuchte Mann dürfte 50 bis 60 Jahre alt und 1,80 groß sein, kurze graue Haare haben und von hagerer Statur und schmales Gesicht sein. Die Volksbank zahlt eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro für Hinweise an die Telefonnummer 02151 6340.

(RP)