Goch: Ausverkauftes Haus beim "Heimspiel" der Viktoria

Goch : Ausverkauftes Haus beim "Heimspiel" der Viktoria

Kappenabend im Gocher Kastell. Das sechsstündige Programm begeistert die Gäste. Jerome Vermathen überzeugte bei seiner Premiere in der Bütt.

Nach dem Einzug des Elferrates begann der Abend traditionell mit den jüngsten Aktiven beim Kappenabend der Viktoria. Die Viktoria-Bambinis zeigten ihren Showtanz "Kleine Eulen". Nach dem großen Applaus, den die Kleinsten sich redlich verdient hatten, begaben sich die Viktoria Minis auf die Bühne. Die Minis präsentierten ihren Gardetanz, von den Zuschauern wurde eine Zugabe gefordert.

Nun wurde es Zeit für einen Viktoriaklassiker: Sarah und Marco van Bruck riefen Ricky's Popsofa nach drei Jahren Abwesenheit wieder ins Leben. Ricky hatte sich den schwergewichtigen Reiner "Calli" Calmund eingeladen. Hier bekamen einige schwarz/rote Urgesteine im kurzweiligen Auftritt ihr Fett weg. Nach dem großen Applaus für diesen Auftritt betrat Sitzungspräsident Michael Görtz die Bühne und würdigte Katrin Engelbergs mit dem Verdienstorden für ihre jahrzehntelange Arbeit für die Tanzgarden.

Erstmals an diesem Abend bestiegen anschließend die Viktoria Funken mit ihrem Gardetanz die Bühne. Der karnevalserprobte Büttenredner und Sitzungspräsident von der 1. GGK Rot-Weiß, Achim Verrieth, schaffte es dann, mit seinem Programm "Papa hat Elternzeit" den Saal für sich zu gewinnen. Ein Witz reihte sich an den anderen und die Narrenschar spendete den verdienten Lohn - stehender Applaus.

Die Viktoria Teenies zeigten ihren Gardetanz. Auch hier wurde der Wunsch des Publikums nach einer Zugabe erfüllt. Erstmal eroberte in diesem Jahr Jerome Vermathen als "Malle-Urlauber" die Bühne. Im zurückliegenden Jahr hatte er das "Studium Carnevale" bei der Pumpengemeinschaft Vrouwenpoort abgelegt. Alle Anwesenden sind sich nach diesem gelungenem Auftritt einig, dass er im nächsten Jahr wieder auf die Bühne im Kastell gehört.

Nun stand die Gocher Prinzengarde in den Startlöchern. Prinz Johannes der IV. und Prinzessin Lisa die I. von der Pumpengemeinschaft Vrouwenpoort ließen "de Poppe danze".

K6 luden daraufhin zum Schunkeln, Klatschen und mitsingen ein. Ausgelassen ging es mit einer Zugabe weiter, bis die Scheinwerfer in Richtung Einlass zeigten. Esther Münch erzählte in Person von Waltraut Ehlert, wie sie den amerikanischen Präsidenten wahrnimmt. Sie brachte eine riesige Stimmung in den Saal und verstand es auch, musikalisch zu überzeugen.

Die ausgelassene Stimmung nahmen die Viktoria Boys auf und zeigten mit ihrem Motto "Herzblatt" einen Mix aus Playbackshow und Tanz. Der Saal kochte.

Auf die Viktoria Boys folgte die Tanz- und Reitergarde des Clubs der Pferdefreunde, die mit ihrem Rythmus- und Sambaklängen den Nerv des närrischen Volkes traf. Dann zeigten die Viktoria-Funken ihren Showtanz von dem "Dia De Los Muertos". Die Bühne war jetzt mit 31 Viktoria Funken picke packe voll, und alle blieben im Rampenlicht, um mit den Kleefse Töns den Abschluss dieses tollen Abend feiern zu können.

(RP)
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