Goch 50 Jahre: Wir sind Haus Freudenberg

Goch · Einen ganz besonderen Festakt feierten viele Beschäftigte, Mitarbeiter, Kunden und Vertreter aus Politik und Gesellschaft in Goch.

 Der Festakt fand in der Gocher Niederlassung der Haus Freudenberg GmbH statt.

Der Festakt fand in der Gocher Niederlassung der Haus Freudenberg GmbH statt.

Foto: Klaus-Dieter Stade (kds)

(RP) Dankbarkeit und Wertschätzung – sie bildeten das Dach des mehr als gelungenen Festaktes zum 50. Jubiläum der Werkstatt für Menschen mit Behinderung unter dem Motto „Wir sind Haus Freudenberg“. Als jetzt zahlreiche Gäste im Speisesaal der Niederlassung Goch zusammenkamen, war das gute Miteinander deutlich zu spüren. „Wir wollen heute feiern und uns dafür bedanken, dass Sie Haus Freudenberg in vielfältiger Weise unterstützt haben“, fassten die Beschäftigten zusammen, die durch das Programm führten.

„Haus Freudenberg ist eine wichtige Einrichtung. Hier zeigen Menschen mit Behinderung was sie leisten können“, sagte Landrat Wolfgang Spreen als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Haus Freudenberg GmbH. Er widmete seinen Dank – neben den Beschäftigten und Mitarbeitern – den bisherigen Werkstattleitern und Geschäftsführern, Günter Elstner, Gerd Tönnihsen und Barbara Stephan, „sie haben die Geschicke dieses Hauses wegweisend und erfolgreich gelenkt.“ Das wichtigste Fundament dieser Werkstatt sei Vertrauen – von den Anfängen 1969 in einem alten Kloster bis heute, wo mehr als 2000 Menschen ihre berufliche Heimat in Haus Freudenberg gefunden haben. „Trotz des Wachstums hat die Werkstatt ihre liebevolle Persönlichkeit behalten“, lobte Wolfgang Spreen in seiner Festrede.

Mit kurzen Szenen der TheaterWerkstatt von Haus Freudenberg und zudem auch mit Live-Musik der hauseigenen Theaterband reisten die Gäste schließlich auf künstlerische Art von der Vergangenheit durch die hektische Gegenwart in die Zukunft. „Für immer jung“ war zum Finale des Bühnenprogramms nicht nur ein Liedtitel, sondern gelebte Philosophie – Haus Freudenberg bietet Bildung, Arbeit und Perspektiven für jeden. Lebenslanges Lernen fördert und fordert Menschen mit und ohne Behinderung. Darüber hinaus präsentierten die Beschäftigten eine aus den einzelnen Niederlassungen gestaltete 50 aus Holz. Jedes Puzzleteil zeigte Besonderheiten des jeweiligen Standortes sowie die Verbundenheit zu Haus Freudenberg.

„Wir nehmen neue Herausforderungen als Möglichkeit für uns wahr und leisten einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe am Arbeitsleben“, sagte Gerold Toman, Vorsitzender des Werkstattrates. In einem Dialog mit seiner Vorgängerin Ute Markswurde deutlich: Die Entwicklung von der „kleinen Anlernwerkstatt zu einem modernen Unternehmen“ ist mehr als gelungen.

Im Anschluss nahmen die Gäste an informativen Rundgängen durch die einzelnen  Geschäftsbereiche teil. Die Begeisterung für die Dienstleistungen, Produkte und die Arbeit der Menschen mit Behinderung war deutlich spürbar. Ebenso wie die Dankbarkeit für 50 Jahre Haus Freudenberg.

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