Heide Naderer: "Wir möchten die Zusammenarbeitweiter ausbauen"

Heide Naderer: "Wir möchten die Zusammenarbeitweiter ausbauen"

Eine Delegation der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) besuchte die Fitchburg State University/USA. Die HSRW möchte ihre Kontakte in die Vereinigten Staaten vertiefen. Im April wird ein Gastprofessor aus Fitchburg die HSRW besuchen.

Kreis Kleve Die Hochschule Rhein-Waal möchte die Zusammenarbeit mit der Fitchburg State University in Massachusetts ausbauen und vertiefen. Zu diesem Zweck reiste eine Delegation der Hochschule gemeinsam mit Joachim Schmidt, dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Kleve, nach Fitchburg, um die dortige Hochschulleitung und Vertreter von Kleves Partnerstadt zu treffen. Bevor die Gruppe nach Fitchburg fuhr, nutzte eine kleine Delegation der Hochschule - bestehend aus Präsidentin Heide Naderer, Prodekan für Internationales an der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie, Prof. Philipp Schorn, und dem Leiter des International Center der Hochschule, Joost Kleuters - die Möglichkeit auch der Partnerhochschule Ferris State University im US-Staat Michigan einen Besuch abzustatten.

Frau Naderer, auf welchen Stand steht die "Zusammenarbeit" in die USA zum jetzigen Zeitpunkt?

Heide Naderer: Mit beiden Hochschulen in den USA gibt es bereits seit einigen Jahren eine sehr gute Zusammenarbeit, vor allem im Bereich Studierendenmobilität. Dies bedeutet, dass Studierende aus den USA ein Semester in Kleve und Kamp-Lintfort studieren und umgekehrt die Studierenden der Hochschule Rhein-Waal ein Semester an den Partnerhochschulen in Michigan oder Massachusetts verbleiben.

Die HSRW möchte die Zusammenarbeit mit der Fitchburg State University in Massachusetts ausbauen und vertiefen?

Naderer Dass diese Zusammenarbeit bereits über mehrere Jahre gut läuft, ist eine Besonderheit, da es in der Regel sehr schwierig ist, Studierende aus den USA dazu zu bewegen ein Auslandsemester zu machen. Hier spielen unter anderem die hohen Studiengebühren in den Vereinigten Staaten eine Rolle. Für die Studierenden der Hochschule Rhein-Waal entfallen diese Kosten im Rahmen des Kooperationsvertrags mit den Partnerhochschulen.

Hat man vergleichbare Studiengänge, die beispielsweise ein Auslandssemester im Austausch erlauben würden?

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Naderer Mit den Partnern vor Ort haben wir geschaut, in welchen Bereichen wir weiterhin austauschen können und ob wir den Austausch von Professoren verstärkt unterstützen können. Für die fachliche Abstimmung war es wichtig, dass über die beteiligten Professoren auch Fakultäten vertreten waren.

Was wurde mit der Fitchburg-Hochschule vereinbart?

Naderer Im April wird ein Gastprofessor aus Fitchburg aus dem Chemie-Bereich die Hochschule besuchen, dazu kommt jetzt noch ein Professor aus dem Bereich International Relations. Man möchte gemeinsam mit Studierenden aus Fitchburg und Rhein-Waal Vorlesungen organisieren und auch eine Exkursion nach Brüssel wird geplant. In Fitchburg war es sehr interessant zu erfahren, wie die Hochschule und die Stadt zusammenarbeiten. Die Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Kleve und der Stadt Fitchburg bietet die Chance, hier gemeinsam international Erfahrungen auszutauschen.

Wie möchten Sie die Kooperation mit der Ferris State University vertiefen?

Naderer Mit Ferris State University gibt es nicht nur einen Austausch von Studierenden und Lehrenden sondern auch einen sogenannten Double Degree im Bereich International Business. Dies bedeutet, dass Studierende ein Teil des Studiums an der Partnerhochschule durchlaufen und am Ende einen Bachelor-Abschluss sowohl von der Hochschule Rhein-Waal als auch der Ferris State University erhalten. Diese bereits sehr intensive Zusammenarbeit möchten wir ausbauen mit weiteren Abschlüssen und Projekten im Bereich Online-Learning.

DIE FRAGEN STELLTE MATTHIAS GRASS

(RP)