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Wahldebatte im Jugendzentrum JuSt in Straelen

Wahlkampf in Straelen : Vor der Wahl: Jugendliche im Gespräch mit Politikern

Im Jugendzentrum tauschten sich die beiden Bürgermeisterkandidaten und Vertreter der Parteien mit jungen Bewohnern der Blumenstadt aus.

„Komm!Wahl!Klar! hatte das Jugendzentrum seine Veranstaltung überschrieben. Bei der Premiere im JuSt bekamen 26 Jugendliche aus der Sekundarschule, dem Gymnasium und dem JuSt die Möglichkeit, mit den Parteien und Bürgermeisterkandidaten der Kommunalwahl in Kontakt zu treten. Teilgenommen haben Stephan Heintze (Freie Wähler), Jannis Delbeck (CDU), Daniel Boysen (SPD), Stefan Kemmerling (GO/Grüne) und Johannes Pieper (FDP). Auch die beiden Bürgermeisterkandidaten Wolfram Pott und Bernd Kuse waren dabei.

Anfangs wurden die Vertreter und ihre Parteien vorgestellt sowie die Unterschiede der Parteien herausgestellt. Im Anschluss gab es eine Meinungsäußerung zu den Ergebnissen einer vorab durchgeführten Umfrage mit den jugendlichen Teilnehmern sowie der Parteivertreter und Bürgermeisterkandidaten. Dabei wurden unter anderem Fragen zur Situation in Straelen und zum politischen Vorwissen der Jugendlichen gestellt. Anschließend war eine offene Diskussion möglich.

Auch das Gespräch mit den Bürgermeisterkandidaten startete mit einer Vorstellung der Person und der Ziele für die Stadt. In entspannter und ungezwungener Atmosphäre beendeten die Kandidaten abwechselnd Satzanfänge, die sich auf Straelen und eigene persönliche Interessen bezogen. Im Anschluss gab es wieder eine angeregte Fragerunde.

In beiden Diskussionen wurde deutlich, dass die jungen Menschen sich mehr Freizeitangebote, beispielsweise eine neue Skateanlage, und mehr Veranstaltungen wünschen. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Digitalisierung, die in den vergangenen Monaten an Bedeutung gewonnen hat. Auch über den ÖPNV wurde ausgiebig diskutiert, damit die Bürger umliegende Orte problemlos besuchen können. Der kleinstädtische Charakter Straelens, die Sicherheit und gemeinschaftliche Atmosphäre sollen dabei jedoch erhalten bleiben, denn diesen schätzen auch die Jugendlichen sehr.